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Pinhead, Germoney - Homepage
VIRGIN STEELE - Noble Savage (Re-Release)


2008 Dockyard1
18 Tracks (1:18:31)

Lange Zeit galten VIRGIN STEELE als eine MANOWAR Kopie, die lediglich weniger true zur Sache geht. Mit der Zeit konnten sich die Mannen um David Defeis eine immer größere Fanbasis erspielen, die vor allem in Europa zahlenmäßig grandios wurde. Schließlich kam mit der göttlichen Scheibe „Invictus“ 1998 der endgültige Durchbruch für die Epic-Power-Metal-Formation. Doch auch lange vor 1998 veröffentlichte die Band starke Scheiben. So z.B. „Noble Savage“, welches heute längst ein Klassiker geworden ist, der in keiner Sammlung fehlen sollte.

Denn auf „Noble Savage“ kann man deutlich den eingeschlagenen Weg der Band bereits erahnen, der später Tausende Fans begeistern wird. Alleine der geniale Opener „We Rule The Night“ lässt die Matte kreisen. Auch Epen wie „Noble Savage“, „The Angel Of Light“ oder “The Evil In Her Eyes” überzeugen auf ganzer Linie.

Natürlich ist die Produktion altersbedingt (Release war 1985) nicht gerade state of the art, dennoch, den Charme und den Spirit der 80er versprüht die Platte mit jeder Minute.

„Noble Savage“ gehört zwar noch nicht zu den absoluten Highlights aus dem Hause VIRGIN STEELE. Trotzdem ist die Scheibe cool und bereitet den Fan auf das nachfolgende Album „Age Of Consent“ vor.



Pinhead, Germoney - Homepage
VIRGIN STEELE - Age Of Consent (Re-Release)


2008 Dockyard1
18 Tracks (1:19:09)

„Age Of Consent“, ursprünglich 1988 veröffentlicht, kann deutlich gegenüber seinem Vorgänger „Noble Savage“ an Boden gewinnen. Wusste die Band auf „Noble Savage“ noch nicht so ganz, wohin die musikalische Reise eigentlich gehen soll, so zeigt sich auf „Age Of Consent“ deutlich, dass sich die Herren Defeis und Pursino einig über den Werdegang der Band geworden sind. Denn das gute Teil enthält Hymnen, die bis heute auf jeder Playlist einer gelungenen Metalparty stehen.

Schon der geniale Opener „The Burning Of Rome” macht es lohnenswert, sich die Scheibe zuzulegen. Der Chorus lässt einem eine Gänsehaut aufkommen und man möchte am liebsten den gesamten Track mitgrölen. Aber auch eine Speed-Metal-Nummer wie „Let It Roar“ sorgt für heftige Bewegungen im Nacken. Natürlich stehen auch auf „Age Of Consent“ die epischen Stücke wieder im Vordergrund. So z.B. die coole Nummer „Lion In Winter“, „Perfect Mansions“, bei dem damals viel mit dem Keyboard experimentiert wurde, das schleppende „Serpent´s Kiss“, „Seventeen“ oder „We Are Eternal“.

„Age Of Consent“ ist eine Platte gespickt mit Hits, die schöne Erinnerungen an frühere (Metal-) Zeiten aufkommen lässt. Auch hier wurden, wie schon bei dem Re-Release von „Noble Savage“, klasse Linernotes hinzugefügt, sowie die Bonustracks „Screaming For Vengeance“ (gelungenes JUDAS PRIEST Cover) und „The Curse“.

Wer die Platte noch nicht sein Eigen nennen darf, der sollte sich das Teil schnell in den Schrank stellen. Aber auch diejenigen, die bereits im Besitz des genialen Albums sind, machen mit einer Investition nichts falsch, da hier tolles Bonusmaterial geboten wird.

9/10 Punkte



alexander, greece - Homepage
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