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Legacy, Germany - Homepage
„Satte Grooves und mit Melodien unterlegte Wüstensounds reichen aus, um den wohl erdigsten Sound ganz Finnlands zu zaubern“
13/15 Punkten



Bikers News, Germany - Homepage
Finnland machte ja in letzter Zeit vor allem durch Lordi beim Eurovision Songcontest von sich Reden. Hier kommt die nächste Band aus dem Land der tausend Seen, die wir euch vorstellen wollen. Mannhai spielen Stonerrock, den das Label als Black Sabbath meets Alice In Chains bezeichnet. Uns erinnern sie ein wenig an Monster Magnet. Ist ja auch nicht der schlechteste Vergleich. Die Songs kommen meist mit zähflüssigen Gitarrensounds daher und eignen sich hervorragend zum gemütlichen Cruisen über endlose Highways. In Finnland landete die erste Single Spaceball direkt auf Position 1 der Charts. Für alle, denen die oben genannten Bands zusagen, besteht also absolute Kaufpflicht. jm



Heavy Magazine, Germany - Homepage
War AJATTARA/Ex-AMORPHIS- Frontmann Pasi letztes Jahr eigentlich nur als Aushilfssänger mit den Stoner-Rockern MANNHAI on tour, so wurde schon kurz später verkündet, daß er fest an Bord geholt wurde! Recht so, denn Pasis außergewöhnlich geile Stimme ist es, die MANNHAI von den Legionen anderer Retro-Hardrock/Stoner-Formationen abhebt. Musikalisch zwar auch absolut erstklassig zwischen den alten Ikonen BLACK SABBATH, KISS, LED ZEPPELIN und DEEP PURPLE angesiedelt, macht Pasi den Unterschied und erschafft durch seine Vocals gelegentlich gar Erinnerungen an ALICE IN CHAINS, CORROSION OF CONFORMITY oder auch THE HELLACOPTERS. Letztere läßt man dann auch viel häufiger als bisher musikalisch durchschimmern, weil sich der Grundtenor weg vom reinen Stoner- hin zu einem generellen Rock-Gerüst verschoben hat ... und dieses ROCKT so richtig. Anspieltips: „Fuzzmaster“, „Spaceball“ und „Dambuster“.

Hardrock_n_Roll-Hallelujah!!! Hage
9/12 Punkten



Metal Heart , Germany - Homepage
Mit /Hellraod Caravan/ liegt bereits das vierte Album der Finnen Mannhai vor, mit dem sich Einiges ändert, denn zwar spielt die Band nach wie vor Stoner Rock, welcher nicht selten an die guten alten Kyuss erinnert, jedoch konnte mit keinem Geringeren als Pasi Koskinen (Ex-Amorphis) ein neuer Sänger gefunden werden, der bekanntlich über eine sehr eigenständige, charismatische und vor allem herausstechende Stimme verfügt. So stellt der warme Gesang die offensichtlichste Verbesserung im Soundgewand dar, aber auch der Stoner Rock-Sound an sich klingt ursprünglicher und heavier im Vergleich zum Vorgänger /The Exploder/. Die Songs sind groovy ohne Ende, dynamisch, catchy, besitzen tolle Hooklines und sind vor allem mitreißend und unterhaltsam. Diese Platte eignet sich perfekt dazu, an warmen Sommertagen in den CD-Player des Autos geschoben zu werden und dann mit gutem Tempo über den Highway zu fegen. Und wehe den langsam schleichenden, Hut tragenden Mercedes-Fahrern, welche dann den Weg kreuzen. Es werden aber auch mal kleinere Ausflüge in Richtung Metal gewagt, wie etwa in den härteren Passagen von /Better Hate Yesterday/, der aufgrund der Melodien und Riffs an Amorphis erinnert. Das schleppende Ende von /Back In Red/
stellt wiederum Doom Metal vom Feinsten dar. Ansonsten erinnert vieles an die bereits genannten Kyuss, Black Sabbath, Fu Manchu, Alice In Chains und Trouble. Vieles klingt spontan, als ob die Band gerade Jammen würde, und dabei sind die Songstrukturen doch durchdacht. Neben der Musik punktet auch die Produktion, weshalb hier unbedingt eine Kaufempfehlung ausgesprochen werden kann. Markus Endres



Teleschau, Germany - Homepage
Anstoß. Vier Spieler sind auf dem Platz, aber keine Angst, die machen Krach wie 22. Vor einem liegt nur eine Halb- zeit, aber keine Angst, 45 Minuten reichen. Es gibt keinen Gegner, aber keine Angst, spannend wird Hellroad Caravan trotzdem. Die da über den steinigen Rasen sausen, sind Mannhai. Qualifiziert für die Weltmeisterschaft im Stoner Rock. Einen neuen Sanges- kapitän haben sie, nämlich Pasi Koskinen. Den kennt die jubelnde Fankurve von Amorphis, mit deren Mannschaft die Mannhaie höchstens die Trikotfarbe gemeinsam haben. Er fügt sich besser, weil raufüßiger als sein Vorgänger ins Team ein, und während The Exploder kein Stil-Match überlegen hat gewinnen können, so zeigt die mehrfach bewährte Offensivtaktik des Hellroad Caravan Wirkung. Tretet die Gitarren, schubst euch, walzt das Tor nieder. Eher Rugby denn Fußball. Flanke über Monster Magnet, ausgebremst. Freistoß von Alice In Chains, also Mauer bilden, dafür sind Black Sabbath gefürchtet. Die Spiritual Beggars greifen an, rechts laufen Kyuss mit. Was ein Teamwork, es wird gezaubert, als ob es ein Freundschaftsspiel wäre. Rote Karten gibt es nicht, und einer vergebene Chance (Dambuster) stehen zehn genutzte gegenüber. Keine schlechte Statistik.Die schönsten Tore, es sind die in Finnland bereits gechartete Single Spaceball und das stürmische Shellshock mit seiner verkappten Kravitz-Kombination. Schließlich der Doppelpass Mojo Runner und Overdaze, ja, in diesem Stadion ist Rauchen erlaubt, ach was, erwünscht. Endstand: Haushoher Sieg für Mannhai. Bislang die tollste Partie des Stoner-Jahres. (Alexander Diehl)



Metal Hammer, Germany - Homepage
Der neue Mann bringt frischen Wind: Bisher bewegten sich die Finnen Mannhai vor allem auf der Stoner-Seite des harten Rock. Doch seit der ehemalige Amorphis-Sänger Pasi Koskinen während einer Europa-Tour das Mikro übernahm und gleich darauf festes Mitglied wurde, steht viel mehr auf dem Menü. Als coolen Heavy Rock im Fahrwasser von Monster Magnet, Black Sabbath, Kyuss und Amorphis könnte man HELLROAD CARAVAN umschreiben, dem ein ordentlicher Schuss klassischen Hard Rocks und ein wenig skandinavische Rotzigkeit beigemengt wurde. Die zeigt sich vor allem im Opener ‘Shellshock’ und der Single-Auskopplung ‘Spaceball’, zwei flotten Nümmerchen, die mit viel Elan geradeaus marschieren. Wie alle Stücke funktionieren sie wegen drei Grundtugenden: dicke Gitarrenwand, ordentlich Riffs und Pasis bekannte Stimme, die hier ganz ohne Growls und Gegrunze auskommt. Das funktioniert natürlich ebenso bei getragenen, stampfenden Liedern, von denen vor allem das mächtige ‘Mojo Runner’ oder der Monstergroover ‘Fuzzmaster’ auffallen. Aber auch Atmosphäre können die vier Herren: ’Dambuster’ oder ‘Better Hate Yesterday’ zum Beispiel schlagen die Brücke zwischen Kyuss und den Amorphis der TUONELA-Phase. Überhaupt schimmert Herrn Koskinens Ex-Kapelle immer mal wieder durch, färbt dabei aber mehr die Stimmung als das Songwriting. Hier ist zwar nicht jeder Schuss ein Tor und jedes Riff aus Gold, doch unter dem Strich gehört HELLROAD CARAVAN zu den besseren Dröhn-Rock-Platten des Jahres. Christof Leim 5/7 Punkten



Rock Hard, Germany - Homepage
Nach Bassist Oppu Laine und dem zwischenzeitlichen Keyboarder Kasper Martenson findet sich mit Sänger Pasi Koskinen nun schon der dritte ehemalige Amorphis-Musiker in den Reihen von MANNHAI. Trotzdem haben beide Bands musikalisch so gut wie keine Gemeinsamkeiten. Der „Hellroad Caravan“ campiert nämlich nicht auf düsteren Waldfriedhöfen, sondern brettert am Haken eines dicken Ami-Schlittens durch die einsame Wüste. Zwischendurch wird am Titty Twister gehalten, um sich mit neuem Dope, Booze und Speed einzudecken. Ähnlich wie Mustasch oder die frühen Spiritual Beggars treten MANNHAI dem Stoner-Rock dermaßen in den Arsch, dass er wie die Hölle abgeht – hört euch nur mal den packenden Uptempo-Opener ´Shellshock´ oder die feist groovende Single ´Spaceball´ an! Pasis Gesang passt erstaunlich gut dazu und findet die richtige Balance aus Soul und Rotz. Bleibt nur zu hoffen, dass diese Besetzung länger zusammen bleibt. Marcus Schleutermann
9/10 Punkten



FFM-Rock.de, Germany - Homepage
Sobald die ersten Riffs des beeindruckenden Werkes der vier Finnen aus den Boxen donnern, überkommt einen der unstillbare Drang, sich die Rock `n` Roll Brille aufzusetzen und ordentlich abzugehen. So ging es mir zumindest als ich meine Tachonadel beobachtete, welche auf einmal gefährlich in die Höhe schnellte. Das bereits vierte Werk von Mannhai, “Hellroad Caravan“, sticht mit wildem, groovenden Gitarrenspiel hervor, welches noch nicht einmal langweilig wird, wenn die Jungs das sonst so treibende Tempo etwas runterdrehen. An diesen etwas langsameren, fast düsteren Stellen kommen die Vocals von Pasi Koskinen besonders gut rüber, wie ich finde. Der Ex-Amorphis Schreihals schlägt auf dem Album für ihn ganz ungewohnt cleane Töne an. Aber seine druckvolle, raue Kehle lässt an machen Stellen, für mein Ohr, sogar einen Hauch von Alice in Chains rüberwehen, wenn auch nicht ganz so ausgefallen und perfekt. Aber gerade das verleiht der Scheibe einen authentischen Rock and Roll Charakter. Generell lässt sich der Stil von Mannhai nicht wirklich in eine Schublade stecken. Wenn man mich zwingen würde, eine Kategorisierung vorzunehmen, würde ich wohl „Stonerdoom“ sagen. Auf jeden Fall kann ich mir vorstellen, dass die Jungs das eine oder andere Album von Kyuss oder Cathedral im CD Regal stehen haben. Ihr eigenes Werk braucht sich darunter nicht zu verstecken. Im Gegenteil, es feiert in Finnland bereits großen Erfolg. Die Singleauskopplung „Spaceball“ stieg direkt auf Platz 1 in die finnischen Charts ein. Verdient, wie ich finde. Dennoch sind Shellshock, Mojo Runner und Hall of Dead meine persönlichen Favoriten. Es bleibt abzuwarten, ob die Scheibe nach ihrer Veröffentlichung in Deutschland am 26. Juni an ihren Erfolg anknüpfen kann. Das Potenzial ist auf jeden Fall vorhanden und die durchweg positiven Vorab-Reviews führender Musikzeitschriften bestätigen meinen Eindruck. „Hellroad Caravan“ ist bis zum Rand vollgepackt mit Rock ´n´ Roll Energie und lässt beim Hörer keine Langeweile aufkommen. Eine sehr gelungene Scheibe, die nicht nur eingefleischte Fans des Genres zum Abgehen verleitet. Mein Urteil - 8,5 von 10 Punkten.






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