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Georg Loegler, Germany - Homepage
Warum ist diese belgische Band nicht bekannter in Kreisen traditioneller Thrasher, die Wert auf Qualität legen und dazu noch einen gescheiten Sänger wollen? Wenn die Jungs aus den USA kämen, würden sie wohl höher gehandelt werden. (Dort ist man aber zu beschäftigt, Combos wie TRIVIUM oder ATREYU abzufeiern ...) Mit dieser erneut durchschlagend starken Leistung können sie hoffentlich ihren Status auch außerhalb Benelux ausbauen, denn dort sind sie erste Adresse als Vorband, wenn namhafte Metalbands touren.
Auch bei uns waren sie schon mit ANTHRAX, AGENT STEEL und OVERKILL zu sehen. (Ein paar Gigs mit King Diamond nicht zu vergessen - Anm. rls) AFTER ALL liefern erneut ein Brett ab, das in bester TESTAMENT-Manier (minus der Death Metal-Einflüsse) in famosem Sound aus den Boxen bollert, ohne jemals stupide zu wirken. Ja, die Band versteht es, jedem Song ein anderes Gesicht zu geben, so dass die Angelegenheit nie langweilig wird und man immer in anderem Tempo mitbangen kann! :-)
Mit dem knallharten Frozen Skin wird gleich mal die Richtung vorgegeben und die heißt Old School Thrash Metal in Bestform. Herrlich, wie es die Band versteht, bei all der Schnelligkeit und der extremen Härte immer wieder melodische Gitarrenschlenker einzubauen (man höre Violent Decline oder The Harlot). Das spielerische Können ist als äußerst versiert einzustufen, so dass sie es verstehen, z.B. nach einem ruhigen Interlude den Dampfhammer Ruins Of Bones loszulassen. Dem Zusatz 2006 hinter dem Song Blind Euphoria ist zu entnehmen, dass es sich wohl um eine Neueinspielung eines alten Songs handelt. Mit schön schrappendem Gitarreneffekt zu Beginn ist dieser Hammer ein weiterer Höhepunkt der meines Erachtens neben COMMUNIC besten extremeren Metal-Platte 2006. Und am Schluß wieder ein ruhiger Song, in dem Sänger Piet Focroul ganz anders, nämlich ruhiger singt und der mit Geräuschen und Gefiepse (wie letztes Jahr bei The Vermin Breed) angereichert wird und völlig Thrash Metal-untypisch ausklingt. Ein schönes Video vom Studiogeschehen zu Frozen Skin ist auch noch drauf.
Lasst die Jungs nicht untergehen, das geschah schon mal mit einer belgischen Band namens TARGET, deren Musik - auch eher technisch anspruchsvoller Natur - heute in den Plattensammlungen weniger Freaks verstaubt.
Bandkontakt: www.afterall.be
Labelkontakt: www.dockyard1.com



Frank Heise / The-Pit.de, Germany - Homepage
Knapp anderthalb Jahre mußten die Heavy Metal Fans auf einen neuen Release von After All warten. „The Violent Decline“ ist bereits Ihr 6. Album.
Munter los geht`s mit „Frozen Skin“ mit viel Energie und Power. Die Produktion ist richtig gut geworden: fette Rhythmusarbeit von Kevin Strubbe (Drums), Erwin Casier (Bass). Trotz der etwas angehobenen Geschwindigkeit behalten sich After All immer noch eine gehörige Portion Melodie bei. Alles gespickt mit einer gehörigen Portion Thrash. Man kann schon gespannt sein, ob die alten Fans den neuerlichen Stilwechsel mitmachen.
Als zweiter Song wird uns „Violent Decline (Drawn to the devil)“ vorgesetzt: Eingängiger Chorus, Speed Metal Gitarrenpassagen, also kurz gesagt alles, was das Headbangerherz begehrt, aber irgendwie nichts Neues.
„Blackest Moon“ schlägt da wieder in die gleiche Kerbe, nett anzuhören, aber nicht wirklich etwas, was mich vom Hocker zu reißen vermag. „Sacraments for the Damned“ beginnt langsam, bevor es wieder in die Speed Metal Ecke springt. Dann kommen wir zu meinem Lieblingssong „Without Reason“: ein schön dahin stampfender Heavy Song. Der Gesang von Piet Focroul könnte für meinen Geschmack etwas variabler sein. Mmh, kaum gemotzt, kommt ein kurzes Instrumental mit Namen „Monolith # 11“, welches sich für mich anhört wie ein nicht zu Ende geschriebener Song. Irgendwie würde da Gesang gut draufpassen, so im Power Balladen Stil. Nun ja, sei`s drum…
„Ruins of Bones“ kommt dann direkt mal wieder etwas thrashiger rüber trotz seines langsamen Mittelteils. „To Haunt You“ hätte auch an jeder anderen Stelle des Albums stehen können, was zumindest zeigt, dass das ganze Album wie aus einem Guß ist. Danach kommt „The Harlot“, welcher mir besonders wegen dem gequält gesungenen „we all feel the same way“ gefällt.
Dann kommt auch schon der vorletzte Song namens „Blind Euphoria 2006“, welcher auch in der Bay Area in den späten 80ern entstanden sein könnte. Dries Van Damme und Christophe Depree liefern an den Gitarren absolut einwandfreie Arbeit ab, aber irgendwie schaffen Sie es nicht, meinen Herzschlag gravierend zu beschleunigen. „Second Time Around“ bildet dann den Abschluß dieses absolut nicht schlechten Albums. Der Song beginnt für das Album ziemlich untypisch balladesk und hört sehr psychedelisch auf.


Fragt mich jetzt bitte nicht, ob After All Ihren eigenen Stil gefunden haben, das kann ich Euch nicht sagen, da die letzten Alben alle anders klangen. Insgesamt wird es After All schwer haben, sich im großer Meer der Metal Combos durchzusetzen, da meiner Meinung nach das Originelle oder mal ein paar geniale Glanzpunkte fehlen. Auch fehlt mir bei der Musik eine gehörige Portion Aggressivität. Live, denke ich, wird die Musik noch einen Tick härter rüber kommen, vielleicht hat auch die Produktion ein wenig dazu beigetragen. Aufgenommen von Dee J. im Hype Studio, gemixt von Fredrik Nordström (In Flames, Arch Enemy , Soilwork) im Fredmann Studio in Göteburg und letztendlich gemixt im dänischen Antfarm Studio von Tue Madsen ( The Haunted, Hatesphere ). Vielleicht war das ein bisschen zuviel des Guten, obwohl der Rhythmussound sehr schön heavy rüberkommt. Gut ist das Album allemal, besonders für die Headbanger unter uns.

Bewertung: 7 von 10 Punkten



Bloodchamber.de, Deutschland - Homepage
Die Stimmen wurden erhört!
Nicht nur das After All ihren Stil noch ein wenig aggressiver gestaltet haben. Nein! Sie haben ihre bisher beste CD von Größen wie Frederik Nordström (Arch Enemy, In Flames) mixen und das I-Tüpfelchen von Tue Madsen (Hatesphere, The Haunted) aufsetzen lassen. Herausgekommen ist ein glasklarer, enorm prickelnder Sound, der den Belgiern wohl endgültig zum Durchbruch verhelfen wird!

This Violent Decline bietet alles was das Metalherz begehrt. Von Geknüppel nach altbackener Thrash-Manier, über Midtempo Walzen, bis hin zu Balladen ist alles vertreten was das Genre zu bieten hat! Der Mix aus ein wenig Power und ganz viel Thrash Metal hat, im Vergleich zu den vorherigen Alben, einen aggressiveren Touch. Die Entwicklung hält sich aber im Rahmen, so dass vor allem sehr sauber gesungene und verständliche Vocals dominieren und den Charakter der CD ausmachen. Wird dann allerdings doch mal das Tempo angezogen, zeigt die Band, dass ihr Bandleader Dries van Damme seinem populären Namensvetter in Sachen Aggressivität und vor Kraft strotzenden Passagen in nichts nach steht.

Schon der Opener Frozen Skin zeigt die Vielschichtigkeit der Scheibe und bereitet ideal mit Groovewalzen und ausdrucksstarken Sound auf das Kommende vor. Weitere Anspieltips sind vor allem das von unbändiger Hektik getriebene Sacraments For The Damned und Second Time Aorund als gelungene Ballade, die einen in andere Welten zu führen scheint... Und das nur durch die Droge Thrash und die überragende gesangliche Leistung!

Ich lege das Album allen Fans des Thrash Metals ans Herz, und vor allem jenen, die auf (zu) aggressiven Gesang verzichten können. Abschließend also: Es ist eines der Alben, die ich auf langen Autofahrten nicht missen möchte...



Amboss Mag, Deutschland - Homepage
Die Belgier AFTER ALL wurden bereits 1992 gegründet und können bereits 11 Releases, inklusive 7Inches, vorweisen. Da ich die vorangegangenen Veröffentlichungen nicht kenne, kann ich auch nicht sagen, ob hier eine große Stiländerung stattgefunden hat. Was ich aber über die neue Scheibe This Violent Decline sagen kann, ist, dass es wirklich erstklassiger Thrash Metal der alten Bay Area-Schule geboten wird, der aufgrund seiner geilen Riffs und dem melodiösen Gesang wirklich überzeugt. Präzises Riffing, gepaart mit lockeren Breakdowns, Speedparts und ruhigeren Passagen erinnern an die alten Helden, transportieren die Art des Thrash Metals aber kompetent ins neue Jahrtausend. Die Band war in der Vergangenheit u.a. mit HEATHEN, DESTRUCTION, ANVIL, METAL CHURCH und ANTHRAX auf Tour, und das kann man hören, wobei auch TESTAMENT sicherlich Paten des Bandsounds sind. Die Songs sind hervorragend produziert und der Mix von Fredrik Nordström (Fredmann Studio) in Verbindung mit dem Mastering von Tue Madsen (Antfarm Studio) lässt keine Wünsche offen. Ein kleines Knalleralbum, welches unbedingt angecheckt werden sollte. Auf www.afterall.be bekommt man schon mal einen Vorgeschmack.



Heavyhardes.de, Deutschland - Homepage
Schritt für Schritt gehen After All ihren Weg und konnten sich dabei von Album zu Album steigern. Der Schritt von Mercury Rising zu The Vermin Breed war noch ziemlich groß, denn hier hat man härtetechnisch eine ganze Schippe draufgepackt und die Songs mehr in die Thrash-Ecke gedrückt. Irgendwo logisch, dass der Schritt zum nächsten Album nicht mehr ganz so groß ausfällt, wenn man die eingeschlagene Richtung beibehält. Trotzdem sind deutliche Unterschiede zu merken.

Das beginnt schon mal beim Sound, der um einiges drückender ausgefallen ist als auf The Vermin Breed. Vielleicht liegt es daran, dass man nicht mehr auf die Dienste von Harris Johns zurückgegriffen hat, sondern für die Aufnahmen ins belgische Hype Studio zu Dee J. ging, für den Mix nach Göteborg zu Fredrik Nordström (Fredman Studio) übersetzte und den finalen Schliff von Tue Madsen in den Antfarm Studios anfertigen ließ. Jedenfalls pumpen die Songs besser und druckvoller aus den Boxen, was der Scheibe sehr zugute kommt.
Aber auch die Kompositionen an sich wirken reifer und kompakter. After All sind aber nach wie vor After All und verbiegen sich hier keinesfalls. Stattdessen setzen die Jungs um das Gitarrenduo Dries Van Damme und Christophe Depree wieder auf melodischen Thrash Metal angereichert mit Elementen aus der Power Metal Ecke, der nicht mit zweistimmigen Gitarren geizt, aber trotzdem das richtige Maß an Aggression bereithält. Passend dazu gestaltet sich der Gesang von Frontmann Piet Focroul. Auch hier gibt es viel melodischen Gesang, aber es lässt sich feststellen, dass genügend Aggressionen einfließen, um die Songs vorwärts zu bringen. Müßig zu erwähnen, dass die Rhythmusfraktion um Drummer Kevin Strubbe und Bassist Erwin Casier ihre Sache exzellent macht und für ein donnerndes Fundament sorgt. Ausfälle sind keine zu vermelden, alle Songs bewegen sich auf hohem Niveau und können durch die Bank überzeugen, auch wenn der Übersong immer noch nicht geschrieben wurde. Als Bonus hat man den Videoclip zu Frozen Skin auf die Scheibe gepackt. Thrash Maniacs können hier getrost zugreifen!
Anspieltipps: Frozen Skin, Violent Decline (Drawn To The Devil), Without Reason.



Metalfan.nl, Nederland - Homepage
Vorige maand mocht After All nog openen voor metalheld King Diamond, nu is er ook een nieuw album van deze heren uit België. Een waar juweeltje van stevige heavy metal met veel thrashy-invloeden. Tijdens hun tour passeerden al enkele nummers van dit nieuwe album met de titel This Violent Decline al even de revue. Diezelfde overtuigingskracht die nummers als Frozen Skin toen al hadden, hebben ze op het album ook gekregen. Af en toe heb je zelfs het idee naar een enorm goede live-plaat te luisteren, en wat betreft songstructuur hebben deze heren goed naar grootheden als Slayer geluisterd.

Af en toe hebben onze zuiderburen gekozen voor een wat experimentelere benadering, en doen zij het wat rustiger aan. Zo verrast zanger Piet Focroul regelmatig met een fijn in de oren liggende cleanere zang. Bovendien treffen we in het laatste nummer Second Time Around van dit album veel invloeden van Nevermore aan met een mooi resultaat tot gevolg. Een geweldige afsluiter voor een steengoed album.



Rocktimes, Deutschland - Homepage
After Alls letztes Album The Vermin Breed gehörte für mich zu den größten Überraschungen des vergangenen Jahres. Obwohl die Belgier nach der Veröffentlichung unermüdlich auf Achse waren, um ihren Bekanntheitsgrad zu erhöhen, scheinen sie bedauerlicherweise noch immer nicht über einen Insiderstatus hinauszukommen. Eigentlich völlig unverständlich, denn für mich zählen sie seit The Vermin Breed zu den stärksten Thrash Metal-Bands Europas, und auch live waren sie auf der Alliance Of The Hellhounds Of Doom And Thrash-Tour, auf der sie Destruction und Candlemass begleiteten, eine echte Macht.
Nun erscheint anderthalb Jahre nach der letzten Scheibe das neue Werk This Violent Decline. Bei vielen Musikern leidet durch das massive Touren ein wenig die Kreativität, nicht aber bei After All. Die zahlreichen Live-Shows müssen dem Quintett noch einen gewaltigen Schub gegeben haben, so dass sie sich ein weiteres Mal steigern konnten. Diesmal ist es ihnen auch gelungen, ihre enorme Live Power auf CD zu bannen. Die neuen Songs strotzen nur so vor Energie und Spielfreude. Zudem gehen die Jungs bei Songs wie dem Opener Frozen Skin, Sacraments For The Damned oder Ruins Of Bones noch um einiges härter und schneller zur Sache, als auf dem Vorgänger. Hier haben die Gitarristen Dries Van Damme und Christophe Depree erneut ein paar echte Killerriffs aus dem Hut gezaubert, die jeden Freund anspruchsvollen Thrash Metals vollauf begeistern sollten. Brutal aber dennoch eingängig. Die Stücke werden immer wieder durch geschickte Tempowechsel, tolle Gitarrenharmonien und griffige Hooklines aufgelockert, womit sich After All von vielen ihrer Genrekollegen unterscheiden. Einen Vergleich mit der so genannten großen Konkurrenz brauchen sie sowieso schon lange nicht mehr zu scheuen.
Auch der Sound von This Violent Decline, für dessen Mix diesmal der schwedische Starproduzent Fredrick Nordström (u.a. Hammerfall, In Flames, The Haunted) verantwortlich war, drückt ohne Ende und entspricht absolut internationalen Standards. Auch hierbei zeigt sich wie professionell diese Band zu Werke geht. Es wäre ihnen wirklich zu wünschen, dass sich ihre jahrelange harte Studio- und Bühnenarbeit endlich mal auszahlen würde und sie von Fans und Presse die Aufmerksamkeit bekämen, die ihnen schon lange zusteht.
Für mich ist This Violent Decline eines der besten und abwechselungsreichsten Thrash Metal-Alben, die ich in diesem Jahr gehört habe. Allen Anhängern dieses Sounds kann ich nur raten, sich die Scheibe zuzulegen und After All zu unterstützen. Ihr werdet es nicht bereuen!



Metalius, Deutschland - Homepage
Die Belgier AFTER ALL gehören wohl zu den tourfreudigsten Underground-Bands der Szene. Dennoch ist der Truppe bisher noch nicht wirklich die verdiente Anerkennung zuteil geworden. Klangtechnisch haben sich After All in den letzten Jahren doch merklich gewandelt. Vom rumpelig-charmanten, leicht anachronistischen Achtziger Metal-Act wie Mausoleum Records-Deal und Harris Jones-Produktion („Mercury rising“, 2003) hin zur ultrafetten Speed/Thrash-Abrissbirne mit topmodernem Frederik Nordström/Tue Madsen-Sound auf dem aktuellen Album „This violent decline“. Was sich glücklicherweise nicht geändert hat, ist die Tatsache, dass die Jungs und Gitarrist und Bandleader Dries van Damme hervorragende und im Rahmen der selbst auferlegten stilistischen Limitierungen durchaus originelle Songwriter sind. „This violent decline“ sollte daher aufgrund der etwas zeitgemäßeren Ausrichtung eine größere Zuhörerschaft erreichen.

After All offerieren der Gemeinde auf „This violent decline“ erneut Thrash-Metal auf höchstem Niveau, dessen Wurzeln ganz klar bei klassischen Bay Area-Formationen der zweiten Generation wie Heathen oder Forbidden liegen. Hinzu kommen aktuellere Einflüsse wie The Haunted oder gar ein wenig Soilwork. Irgendwie erinnern mich After All von Platte zu Platte auch immer mehr an ihre legendären Landsleute von Channel Zero, denen 1992 mit ihrem formidablen Debüt ein Underground-Klassiker erster Kategorie gelang. Wer immer jenes Juwel besitzt, sollte sich mal wieder Channel Zero-Gassenhauer wie „Inspiration to violence“ oder „Tales of worship“ einfahren und gleich danach den „This violent decline“-Opener „Frozen skin“ hören! Als weitere Anspieltipps in Sachen neue After All-Scheibe seien das großartige „Blackest moon“ und der gnadenlose Schädelspalter „Sacrament for the damned“ genannt. Ist aber eigentlich auch Banane, denn alle Songs haben jede Menge Klasse und ein enormes Energielevel. Die sechssaitigen Äxte kreisen wundervoll, das Tempo wird geschickt variiert und im Ohr hängen bleibt das Material nach spätestens zwei Durchläufen dank dezent eingestreuter, prägnanter Melodien ebenfalls. Gegenüber dem direkten Vorgänger „The vermin breed“ (2005) haben After All ein wenig Verspieltheit rausgenommen zugunsten von mehr Durchschlagskraft und Dynamik. Somit ist „This violent decline“ ein sehr kompaktes, rundes Album wie aus einem Guss, das den Anspruch des zur Zeit besten belgischen Metal-Acts auf einen Platz in der Thrash-Champions League eindrucksvoll zementiert.



FFM-Rock.de, Germany - Homepage
Knapp anderthalb Jahre nach ihrem gefeierten Album The Vermin Breed legen die Belgier eine gehörige Thrash Salve nach, die aber nicht nur knallt, sondern wohl durchdacht und in einem Mix aus treibenden Thrash Parts und melodischen Riffgewittern besteht. So ist der Opener Frozen Sin eine Thrash Nummer, die mit herrlich melodischen Riffs und einem granatenstarken Solo versehen ist. Beim nachfolgenden Violent Decline (Drawn To The Devil) haben wir neben donnernden Doublebass Passagen auch wieder richtig eingängige Melodiebögen und starkes Solo. Eine eher schleppende, aber nicht minder harte Nummer stellt Blackest Moon dar, die im Mittepart richtig ruhig ist. Wieder straight nach vorne treibt die Thrash Nummer Sacraments For TheDamned, die aber zudem mit stampfenden Parts aufgefrischt ist. Massig Power bietet uns Without Reasons, mit Monolith #11 bekommen wir ein kurzes Instrumental, das uns zu einem völligen Thrash Reißer, nämlich Ruins Of Bones überleitet. Mit dem folgenden To Haut You bekommen wir einen Song, der richtig fett batscht und treibt. The Harlot hingegen besitzt richtig treibende Metal Riffs und animiert absolut zum Bangen. Mit Blind Euphoria 2006 bekommen wir wieder ein Stück, das thrashig ist wie die Sau und mit messerscharfen Riffs nur so strotzt. Die Second Time Around ist schon fast so was wie eine Ballade, richtig ruhig und eingängig gespielt. Mit ihrem sechsten Album haben die Belgier wieder alles richtig gemacht, geiler Gesang fette Riffs und starkes Drumming ergeben hier ein Album, das in Sachen Mucke und Sound keine Wünsche offen lässt.



Asaprod, France - Homepage
Dockyard1 est un tout jeune label allemand fondé par Piet Sielck, et ce sixième album dAfter All a lhonneur den être la toute première sortie.
Javais découvert ce groupe belge en novembre 2003, en première partie dOverkill. Le Flamands avaient également eu loccasion de tourner avec dautres groupes comme Anthrax, Therion, Life Of Agony, Saxon ou Agent Steel, entre autres. Sur scène, javais trouvé ça sympa. Sur album, ça lest aussi, mais je nirais pas jusquà dire que jécouterais ça en boucle. After All pratique un thrash metal de bonne facture, mais qui manque par trop doriginalité. A part le chant que quelques intonnations hardcore très légères (javais trouvé cet aspect hardcore bien plus présent chez After All sur scène que sur album) permettent de distinguer un peu de la masse, cest du thrash old school tout ce quil y a de plus classique. Metallica à la grande époque, Exodus, Slayer ou Testament ont clairement inspiré After All. On pourrait presque croire que ce groupe doutre-Quiévrain est un second couteau de la Bay Area des années 80... et un second couteau seulement! Les riffs sont bons, mais vraiment trop convenus, et on a limpression de les avoir entendus des milliers de fois. En plus, la production, bien que claire et puissante, manque légèrement de relief et ne met pas vraiment les compos en valeur. Tout ça pour dire que la musique dAfter All tient la route, mais les arguments quont à proposer les Belges sont un peu légers pour leur permettre de faire face à la concurrence...

Pierre



Metal Inside.de, Germany - Homepage
Ach du meine Güte, wie haben sich denn die Belgier AFTER ALL verändert? Nach dem guten „Mercury Rising“ von vor zwei Jahren, hätte ich nicht im Traum daran gedacht, dass man den eigenen Sound dermaßen umkrempelt. Regierte beim letzten Album noch guter old school Power Metal mit einigen Thrash-Anleihen, ist beim neuen Longplayer „The Vermin Breed“ (fast) alles anders. Die Herren gehen nun als Speed Metal Combo durch, die ein unglaubliches Rifffeuerwerk loslässt, dass einem Hören und Sehen vergeht. Bereits der Opener „Forgotten kracht mit Vehemenz aus den Boxen und zeigt auch, dass sich die Belgier nun mehr dem Thrash metal zuwenden, als bisher. Und nicht nur die Geschwindigkeit (man höre sich mal „Downward“ an) forcieren AFTER ALL, sondern auch in Sachen Härte hat man einige Schippen draufgelegt: Doublebass folgt auf Doublebass, ohne Gefangene zu machen, feiert man aus allen Rohren und denkt nicht mal ansatzweise daran, mal die Zügel zugunsten einer Ballade oder vielleicht eines Midtempo-Tracks „schleifen zu lassen. Dazu passt auch die enorm druckvolle Produktion, die Harris Johns dem Silberling verpasst hat, die mit ihrem modernen aber immer transparenten Klanggerüst wie die Faust auf s Auge zum neuen Sound von AFTER ALL passt und um Lichtjahre besser ist, als auf dem Vorgänger. Gute Scheibe. (lk)



21stcenturymetal.net, Germany/Japan - Homepage
The Vermin Breed is the 5th album of a 5-piece Belgian thrash metal act AFTER ALL and this is the first release from a brand new German label called DOCKYARD1 (formed by a few people who used to work for Sanctuary).
They play an interesting mix of 80s thrash and power metal that is somewhat reminiscent of bands like METALLICA, EXODUS or AGENT STEEL... but its not just a re-make of all these US thrash veterans, there is also a cross between NWOBHM-like twin leads and solid vocals! Moreover, these guys look like a metalcore band! Its not easy to figure out what these guys are all about! What you can expect from this CD is an old-school riff-oriented thrash/power metal with modern aggression and alternative feel... To get an image of their sound it might be helpful to mention that this CD was produced by Harris Johns (KREATOR, VOIVOD etc.).
AFTER ALL... they are a very unique thrash band...
Reviewed by Masa @ 21st Century Metal Net
For german version go to:
http://www.21stcenturymetal.net/german/index.htm
For japanese version go to:
http://www.21stcenturymetal.net/japanese/index.htm



fishcomcollective.net, Benelux, USA, DK - Homepage
Almost three years after their previous effort ‘Mercury Rising’ After All strikes back with their fifth full-length. The first track “Forgotten” sets the tone of this new record. In fact ‘After All’ developed the style of their predecessor a bit more. Nowadays their sound is even more thrashy and faster then before. Great oldschool thrash and speedmetal riffs and solo’s fly around your ears during songs as ‘Maze of Being’, ‘The Great Divide’ or ‘Deny the Dream’, but all that without losing a modern touch. It are the great voice of singer Piet Froucoul, the variated drums of Kevin Strubbe and the fine production by Harris Johns. Piet’s voice rather special, but sounds very passionate and perfectly fits the music. ‘Unnamed Sorrow’ and ‘Reasonable Doubt’ are also good examples for their improved sound. Final song ‘Downward’ is a fine thrashing song in the line of ‘Forgotten’ and ‘Maze of Being’, with a cool solo and a catchy chorus. After this song, a to silent outro continous and at the end, you’ll find a so called to funny hidden track.
Also worth mentioning is the fine, modern artwork, so we can say that After All has made a step forword on all fronts.
points: 85/100



concreteweb.be, Belgium - Homepage
In the 2 years since this Belgian bands previous album Mercury Rising (released by Mausoleum) the bands music sure has toughened up somewhat. If in the past their tendency was more towards the oldschool kind of Metal (inclùding Bay Area Thrash), theyre now geared somewhat completely into the Thrashing subgenre of that ass-kicking kind of music! Producer Harris Johns is also back in the spot, and he sure got the best performance out of the guys. The sound on the guitars is really fat and raw, and absolutely fitting to the new direction the guys have taken. Exception to the rule is the Doom Metal geared Cascade, which is a great song nevertheless! At certain moments vocalist Piet Focroul could be a bit rougher perhaps, but his melodic style of singing is sure to keep the old fans interested. Why on earth did their previous label drop these guys?

95/100



dark-tales.de, Germany - Homepage
Konnten sich AFTER ALL auf ihrer letzten Scheibe „Mercury Rising” (2003) noch nicht ganz ent- scheiden, ob sie nun lieber der thrashigen Bay Area-Schule, dem Doom Metal oder dem Siebziger-Hard Rock huldigen wollten, so wurden alle Irrungen und Wirrungen mit „The Vermin Breed” über Bord geworfen. Die Belgier klingen nun deutlich homogener und entschlossener. Das Album wirkt wie aus einem Guss und übertrifft den beileibe nicht schwachen Vorgänger um Längen. Auf der Speisekarte steht im Jahre 2005 leicht thrashig angehauchtes Material, das auch mal in klassische Heavy-/Power Metal-Regionen vorstößt. Auf jeden Fall handelt es sich hier um ein trendfreies Stück Musik, das sich nach einigen Durchläufen immer stärker in den Gehörgängen festsetzt, und dabei halten AFTER ALL stets das Gleichgewicht zwischen schnellen Klopfern wie „Forgotten”, „Unnamed Sorrow” und schlep- penden Songs („The Insufferable”/„The Great Divide”) und verhindern so, dass Langeweile aufkommt. Wenn die englischen Thrash-Veteranen von XENTRIX auf ihren Scheiben „Shattered Existence” oder „For Whose Advantage?” versucht hätten mehr Heavy Metal-Einflüsse zu integrieren, dann wäre das Ergebnis wohl in etwa so ausgefallen wie „The Vermin Breed”. Ein wenig aus dem stilistischen Rah- men fällt eigentlich nur die Slow-Motion-Walze „Cascade”, die jeder Doom-Truppe zur Ehre gereichen würde. Das treibende „Deny The Dream” sorgt im Anschluss daran wieder für die oben angesprochene Dynamik. Nein! Ich kann wirklich nichts erkennen, was AFTER ALL auf diesem Werk falsch gemacht hätten, außerdem hat Harris Johns ein Mal mehr einen fetten Sound hingezaubert. Lange Rede, kurzer Sinn: „The Vermin Breed” dürfte für AFTER ALL einen gewaltigen Schritt nach vorne darstellen und ist sein Geld wert. (Marco)



MTV, Germany - Homepage
Belgien hat sich schon seit einer gewissen Zeit einen Namen als exzellenter Hardcore-Exporteur gemacht. In Form von After All präsentiert sich nun schon seit Beginn der 90er eine nicht zu unterschätzende Metal-Band im Dreivölkerstaat.
Piet Focroul (voc), Dries Van Damme (g), Christophe Depree (g), Erwin Casier (b) und Chris Hazy De Neve (dr) finden sich zu dieser Zeit in Brügge zusammen und gründen die Band After All. Neben einer selbstproduzierten Single geht zunächst nicht viel bei den Belgiern, doch als sie 94 eine Nominierung als beste belgische Band ohne Deal einsacken, kommt die Sache ins Rollen. Donor Productions nehmen sich der Belange der jungen Band an und veröffentlichen 1995 das Debüt Wonder.

Obwohl die Scheibe, die musikalisch gesehen eine Mischung aus Epic Rock und Metal enthält, nur in Belgien erscheint, können After All, neben einigen Openergigs für Anathema oder The Gathering, sogar schon ein paar Headlinershows bestreiten. Schnell machen sie sich an die Arbeiten zum nächsten Langeisen, das auf den Namen Transcendent hören soll. Der ehemalige La Muerte-Gitarrist Dee J. ist von der Scheibe so überzeugt, dass er sie nicht nur, wie schon den Vorgänger, produziert, sondern auch über sein eigenes WatsOn Records Label in Mitteleuropa veröffentlicht.

Stilistisch präsentieren sich After All eine ganze Spur härter und auch die Bands mit denen sie touren (u.a. Megadeth, Life Of Agony, Saxon, Voivod und Psychotic Waltz) pflügen mit der massiveren Harke. Zwar starten die Arbeiten an neuen Songs beinahe direkt im Anschluss, aber irgendwie scheint der Wurm drin zu sein. Sämtliche Songs landen entweder im Mülleimer oder werden immer wieder überarbeitet.

So dauert es bis 2000, ehe Dead Loss in die Läden kommt. Dank einer sehr mäßigen Produktion gehen einige gute Ansätze leider verloren, so dass die Mischung aus 80er Metal, Gothic und einigen psychedelischen Elementen nicht wirklich zur Geltung kommt. Zusammen mit einigen anderen belgischen Bands, gehen sie auf die Metal Grand Slam Tour 2001, die Drummer Haze nicht durchgehend mitspielen kann. Für ihn springt Ben Mussely von Meadow in die Bresche.

Ein Gig mit Paradise Lost beendet die Tour und After All kehren in den Proberaum zurück, um weiter an neuen Songs zu arbeiten. Diesmal gehen sie mit Harris Johns ins Studio, da sie sich von ihm einen neuen Input versprechen. Noch bevor Mercury Rising in den Regalen landet, sind die Belgier mit Anthrax unterwegs durch deutsche Clubs. Musikalisch hat sich nicht viel verändert, jedoch ist die Produktion endlich allgemeintauglich. Da ein gewisser Kevin Stubbe schon eine ganze Zeit lang für Haze hinter den Kesseln sitzt, machen After All im Herbst 2003 Nägel mit Köpfen und holen Kevin fest in die Band.

Dieser trommelt nicht nur auf der folgenden Tour mit Overkill und Seven Witches, sondern auch auf dem fünften Studiowerk The Vermin Breed. Für beinharte Fans des 80er Jahre-Metals ist die Scheibe ein Leckerbissen, für alle anderen klingen die Songs und Riffs etwas angestaubt.



METAL TO INFINITY, Benelux - Homepage
Not so familiar with a band called After All? Heres some background information. Well, there from West part of Belgium, named Bruges and are busy playing a real form of Metal music in its puriëst form. No bullshit, only true Metal totally inspired by eighties great ones!

First release ever was a 7 EP called Dusk in 1992, followed by their debut album entitled Wonder in 1995. That was only just the beginning of a precious Metal career cause at least six more CDs and vinyl releases saw the light of day, before 2005. Walked as many stages as possible over the years and played with bands like Saxon, Seven Witches, Psychotic Waltz, Angel With, Overkill, Anthrax, Helstar, Destruction, Therion, Anathema and many, many more. They developed a strongful live reputation and everywhere theyve played, the crowd was very pleased and kept on banging their heads durinf After Alls live performances.

Early 2005, they had the possiblitie signing a record deal with German label Dockyard 1. They were able and interested in working on a new album of these Belgian Metal maniacs. The new After All album is finally done and unleashed! Guess what true Metal maniacs!!...This is an excellent CD for all those who likes old school Bay Area Thrash or Classic Metal. The in 2003 released album Mercury Rising was very well but the new one knocks me out of control. We had several great Metal outfits during the 80s such as: Cyclone, Crossfire, Killer, Acid, Thunderfire, Ostrogoth, Asphyxia, Ritual...and its good te see there are still bands here in Belgium never let loose the old school Metal tradition.

One of the nowadays bands with the heart on the right place is definitely After All. Metal and nothing but true Metal is their goal and that results in some greatful things. When ive heard The Vermin Breed for the first time, i was excited and my needs for 80s Thrash Metal was fulfilled in no time. First two song Forgotten and Maze Of Being are real fast ones, influenced by bands like early Metallica / Exodus/ Anthrax, Atrophy, Cyclone, Agent Steel, Whiplash, Holy Terror and so on. This is what we need, this is what we like, this is Metal the way is should be!! Than we have a few awesome lower and up-tempo songs too but my attention fell on more faster ones like Unnamed Sorrow, Deny The Dream and Downward.

Riffings of both Dries Van Damme / Christophe Depree are pure eighties inspired and some of the solo works reminds me of ex-Cyclone guitar players Pascal VanLint & Johnny Kerbush. Damn, those were the days everything was so pure, remeber? Vocalist of After All sounds has some kind of a raw vocals like Bob Mayo (ex-Wargasm) or Steve Souza (Meliah Rage)and thats more than great to me. I dont want forget to mention bass player Erwin Casier and the man behind the drum kit Kevin Strubbe cause these fellas delivering greatful duties too.

So, nothing more to say than praising words about a great album of a precious Belgian Metal band After All whos going on tour real soon with The Masters Of Metal, Agent Steel! Check out their website for further details at: www.afterall.be
MY POINTS: 93 / 100






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