newsletter: YesNo  
   
   
   
   
   

:Reviews
Write your own ...

FFM-Rock.de, Germany - Homepage
1999 formierte sich eine Band aus Darmstadt, die sich nach zwei Demos und dem hochgelobten Debüt Thrash Notes aus dem letzten Jahr aufgemacht hat, um die Landkarte neu zu bestücken, denn seit ihrer ersten genialen Scheibe liegt die Bay Area mitten in Südhessen.

Soweit so gut, können die Jungs aber nach so einem Erstling noch mal nachlegen ?
Verdammt ja, und wie, Das Intro Incantation fährt wie ein Schnellzug in unseren Gehörgang und mit Visions Of Death kommen von Shouter / Klampfer Eric Kalli Kaldschmidt und seinem Saitenkollegen Holger Ziegler massive und fette Riffs auf uns zugeblasen, die sich gewaschen haben. Das herrlich thrashende Drumming von Konrad Cartini und dem mit groovenden Bass von Günter Auschrat kommen gestochen scharf. We Are Hell ist genau so ein Reißer, flotte Thrash Parts, teils melodische Riffs und eine Soundwand stärkster Art bricht über uns herein. Zudem ist dieser Nackenbrecher im Tempo herrlich variabel und geschickt wird hier und da für ein paar geile Breaks der Speed verschleppt. Auch eine knallharte Bang-Nummer erwartet uns mit Disorder - auch hier donnern die Drums ohne Ende und ist old school Thrash, wie es nicht viele können. Und wenn wir schon bei old schoolig sind - wie in den besten 80‘er Thrash Tagen fühle ich mich bei Die In Dignity, eine Nummer die mich gleich mal 15 Jahre jünger werden lässt. Auch mit geilen Thrash Linien ist Sands Of Time gespickt, jedoch nicht in der Überzahl, sondern eher eingestreut, denn in der Hauptsache ist diese Nummer ein knallharter Mid Tempo Stampfer mit einem flott treibendem Solo. Feel The Fire hat nix mit dem Overkill Song zu tun, Abandoned machen hier selbst ihren eigenen Overkill mit rasendem Speed und doch schon fast melodischem Refrain. Thrash mit Melodie, wer kann so was spielen, klar unsere Darmstädter, den Beweis liefern sie in Damned For All Time ab, This Is The End fegt danach auch mit so was von fetten Riffs aus den Boxen und stampft wie die Sau, dazu auch immer wieder dieses geil verschleppte Tempo, es macht einfach Spaß, den Hessen zuzuhören. Repentance bietet uns eine kurze, melodische und akustische Verschnaufpause, denn mit Too Blind To See wartet schon der nächste Thrash Hammer auf uns, erst fette, schleppende Riffs, dann ein wenig düsterer Sprachgesang und dann Hopp ... auf geht’s auf den Thrash Highway. Messerscharf geht es mit In Search Of Sanity weiter - ein Titel, denn auch Onslaught schon mal im Programm hatten und bei diesem hier geht nicht minder die Post ab. Trapped rast mit doppelläufigen Gitarren und noch mal schnellen und ballernden Drums voll nach vorne, für mich die absolut brutalste und schnellste Nummer der CD, aber immer wieder mit leichten Melodiebögen durchzogen. V.O.D. Reprise ist der Abschluss, aber schön sanft und schon fast als Ballade anzusehen.
Wer Thrash Notes mochte, wird Thrash You lieben und wer Abandonend immer noch nicht kennen sollte: Aber sofort und schleunigst nachholen, denn die Hessen sind derzeit das Thrash Highlight Nummer Eins.



Heavy Metal Heaven, Germany - Homepage
Für den Thrash Bereich haben „Abandoned“ einen recht variablen Sänger .Trash aus der hessischen Bay Area ist hier angesagt.
Auf ihren 2 ten Longplayer hauen die Mannen um „Abandoned“ wieder alles weg, was sich ihnen in den weg stellt.
Tight as fuck spielen die Jungs drauf los.
Der Opener „Incantation“ macht gleich alles klar.
Riffs die dich erwürgen und ein Tempo das dir die Luft zum Atmen nimmt.
Mit „Visions of death“ sind sie voll da .Herrliche Doublebass Läufe und Tempiwechsel die abgehen wie
Dynamit.
„We are Hell“ wir sind angekommen um euch zu Rocken.
Die Produktion lässt keine Trash wünsche offen.
Der Sound zieht sich durch das Album das es nur so wackelt im Karton.
„Disorder „ ist wieder die volle Breitseite an Trash –Salven.
„Die in Dignity“ und „Sands of Time“ sind 2 fabelhafte beispiele wie Trash Spaß machen kann.
Versuche ständig Ruhig sitzen zu bleiben schaffe es aber nicht.

Brachiale Riffs und ein geile Röhre sind hier am Start.

Die Jungs von ABANDONED machen definitiv alles richtig.
Es ist wirklich ein supergeiles Trash Album aus Hessen.
Sie haben schon alle amtlichen Bühnen gerockt, Wacken, Bang your Head und Earthshaker.
Und sind bestimmt einigen in guter Erinnerung geblieben. DAMNED for All Time ………….

Note 2



Stefan Kaufhold/The-Pit.de, Germany - Homepage
Oldschool zu sein ist purer Stress... man wird von den Einen als uninnovativer und regressiver Dinosaurier bezeichnet und das alles nur, um sich am Ende von den Anderen vorwerfen lassen zu müssen, man sei doch letztlich gar nicht 100%ig Oldschool.
Wenn Slayer heutzutage versuchen würden, als junge Band mit ihrem altbewährten Riffing durchzustarten, würden sie keinen Blumentopf gewinnen, da sind sich die Einen und die Anderen einig.
Abandoned tun sich den Stress an, vielleicht weil ihnen die Ansichten der Einen und Anderen egal sind, vielleicht weil sie gar nicht anders können.
Was mir wohl gänzlich entgangen sein muss, ist, dass diese südhessische Band gar kein so unbeschriebenes Blatt ist, denn sie haben schon auf so ziemlich jedem angesagten Hartwurstfestival gespielt (u.a. Wacken, Rock Hard Festival, Bang Your Head, Earthshaker).
Nach ihrem Debütalbum Thrash Notes (schon wieder was mit Thrash im Namen; mein Gott, was sind das nur für Engstirne?) steht nun ihr Zweitling Thrash You in den Startlöchern und im Fokus meines aktuellen Reviews.

Wie gesagt, Abandoned kommen aus Darmstadt, Hessen, klingen aber eher nach Bay Area; deutlich nach den allseits bekannten 80er Heroen wie Testament oder Megadeth, vor allem aber auch nach den deutschen Rage; insbesondere Sänger Eric Kalli Kaldschmidts Stimme weist doch eine allzu frappierende Ähnlichkeit mit dem Organ von Peavey Wagner auf.
Mit Incantation öffnet die Platte bereits sehr verheißungsvoll mit einem sphärischen Volumenbalance-Effekt, bei dem der Hörer besser beide Beine fest am Boden bewahren sollte, um nicht die Orientierung zu verlieren; im Übergang klingt das Ganze dann etwas wie die ersten verzerrten Takte von tallicas Battery und geht nahtlos in den ersten Full-Lenght Song Visions Of Death über, der durchaus als Aushängeschild für alles Folgende geltend gemacht werden könnte, das schnell, melodisch, aber gleichzeitig auch schön heavy ausfällt.
Übertrieben virtuos gehen die vier Mannen dabei nicht zu Werke - das wäre ja auch der proklamierten Street- und Hartwurst-Attitüde gegenüber untreu - sondern durchgehend erdig und riffbetont.

Auch auf dem sozial- und religionskritischen We Are In Hell wird ordentlich auf das Gaspedal getreten, insbesondere der Unisono-Bridgepart nach dem Solo bleibt vorzüglich im Gehörnerv haften, der angepisst klingende, zweistimmige Gesang klingt bisweilen fast - natürlich Oldschool - hardcorig.
So geht das ganze Spiel dann auch munter weiter, erst ab Sands Of Time kommt wieder etwas Abwechslung ins Spiel, das unkonventionell mit einem mystischen, fast schwebenden Gitarrenriff öffnet, nur um dann innerhalb einer Minute fließend in den klassischen Thrash Metal umzuschlagen; und ja, hier sind auch einige Hanneman-Soli im Preis mit inbegriffen.
Feel The Fire liefert wieder Attitude-getriebenem 80er Jahre Uptempo Pathos, klasse zum Mitsingen und - bangen bei den durchgehenden Doublebassattacken und zweistimmigen Leadgitarrensätzen; für mich die zweitbeste Nostalgiehymmne wo geht, überholt nur noch von Megadeths Back In The Days.

Ist schwierig, einem Unwissenden die Musik zu erklären und überflüssig, einem Wissenden mehr als den Gesamteindruck mitzuteilen, da so ziemlich jeder diese Art bauchlastiger Musik schonmal in irgendeiner Form gehört hat; kann man sich in etwa so verstellen, wie das übliche Samstagsabendprogramm in einer traditionsbewussten Metalbar, nicht viel mehr.
Hand aus Herz, wenn man Thrash You mit den Eminenzwerken des 80er Thrash in Relation setzten würde, wäre die Platte nicht einmal hinteres Mittelfeld und ganz sicher gibt es hier weder ein neues Raining Blood noch ein zweites Peace Sells und schon gar kein Werk vom Schlage Master Of Puppets zu finden.
Wenn man nun wieder von seinem hohen Ross heruntersteigt, kann man doch feststellen, dass das Gesamtkonzept durchaus stimmig ausfallen kann; besondere Innovationen sucht man dann natürlich vergebens, aber das ist ja eine notwendige Konsequenz aus dem Konzept der Band.

Fazit: Die Unkenrufe üben den ach so toten Oldschool stimmen also letztendlich nur bedingt, denn eine kleine Anzahl von Bands können das, was damals noch galt, auch heute noch glaubwürdig vertreten und umsetzen, Abandoned ist eine davon (die anderen sind Kreator oder Destruction, wäre nice, wenn da mal was zusammen ginge...).
Wer A sagt, muss nicht B sagen; er kann auch einfach bei A bleiben und damit glücklich werden, wissend, dass B der zweite Schritt wäre, davon der erste Falsche.
Letztendlich könnte sich Abandoned als durchaus brauchbare Band sowohl für die Einen als auch die Anderen erweisen: wird im Auge behalten.

Bewertung: 7.5 von 10 Punkten



Pinhead, Germany - Homepage
ABANDONED - Thrash You!
2007 Dockyard1
14 Tracks (48:11)

Hier sind sie wieder! Nach etwas mehr als einem Jahr präsentieren uns die Hessen ABANDONED ihr neuestes Schaffenswerk. Und das Warten hat sich wahrlich gelohnt.

Die vier Jungs sind, wie die eigenen Angaben bestätigen, tight as fuck! Da kann ich nur zustimmen. Fehlten beim Debüt vielleicht noch die ein oder anderen Hits und gekonnte Hooklines, auf „Thrash You!“ sind sie alle vertreten.

Angefangen beim gnadenlosen Opener „Visions Of Death“, welcher mit voller Wucht in die Gehörgänge drescht. Nach guter, alter Bay-Area-Manier, werden hier Riffs der ersten Güte aus dem Ärmel gezockt, bis der Arzt kommt. Ein wahrlich gekonnter Opener. Doch davon noch lange nicht genug. Denn „We Are Hell“ kommt keinen Deut harmloser daher. Im Gegenteil, die grandiosen Gitarrenläufe und das flotte Drumming gehen schnell in den Schädel bzw. Nacken. Die begleitenden Chöre der Musiker tun ihr übriges, um sich in die Zeit von 1986 zurückversetzt zu fühlen, als Bands wie ANTHRAX, LÄÄZ ROCKIT, TESTAMENT und EVIL DEAD derartige Riffmonster kreierten. Aber keine Sorge, Staub muss hier keiner Fressen. Denn ABANDONED wissen wie kaum eine andere Band, klassisches Songwriting mit der Moderne zu kombinieren, ohne dabei direkt wie eine Emo-Kapelle zu klingen. Das macht dann auch „Disorder“ klar. Der Track macht Lust auf mehr, mehr Thrash alá ABANDONED. Und der kommt dann auch in Form von „Die In Dignity“ schnell aus den Puschen. Die Nummer vereint Geschwindigkeit und Groove, eine Kombination, die gerade live sehr gefährlich sein kann. Was mir an ABANDONED immer besonders gefallen hat ist die Tatsache, dass man nie auf den Gedanken kommt, dass es sich um eine Band aus Deutschland handelt. Happy Metal könnt ihr bei diesen Jungs wahrlich vergessen.

Ebenso kompromisslos ist „Sands Of Time“. Der Track besticht vor allem durch seine Gitarrenarbeit, die von Kalli und Holg ausgezeichnet in Szene gesetzt wird. „Feel The Fire“ ist kein OVERKILL-Cover, vielleicht eher eine Hommage an die Herren um Blitz. Der Song ist eine klassische High-Speed-Thrash-Nummer, ein wenig an Punk/Hardcore angelehnt. Steht den Jungs auch nicht schlecht. Auch auf „Thrash You!“ findet man eine typische METALLICA-Nummer wieder. Dieses mal in Form von „Damned For All Time“. Zwar haben die Jungs hier keine Strukturen oder Riffs geklaut, doch erinnert der Song, gewollt oder ungewollt, an die mittlerweile langweilige Band um James Hetfield. Nur kann eben dieser James Hetfield stimmlich nicht ganz so überzeugen wie Sänger/Gitarrist Kalli. Am Ende sind die Jungs bei „This Is The End“ jedoch noch lange nicht. Ich kann mir aber vorstellen, dass die Band live nach diesem Track erst mal Sauerstoff braucht, vor allem Schlagzeuger Konny, der sein Drumkit arg verprügelt. Die ersten ruhigen Noten auf „Thrash You!“ findet man beim Stück „Repentance“. Klar, ruhige, von einer Akustikgitarre vorgetragene Arrangements hat es beim Thrash immer gegeben, bei DESTRUCTION z.B. Der Song ist eine Art Intro für den nächsten Smasher „Too Blind To See“. Eine gelungene Nummer mit Hitcharakter, soviel steht fest. „In Search Of Sanity“ geht dann wieder einen Gang nach vorne. Cooles Songwriting, attraktive Breaks und Hooks...einfach nur gut! Lust auf Black Metal? Dann dürft ihr „Trapped“ auf gar keinen Fall verpassen. Der Song ist sozusagen die Black Metal Note von ABANDONED. Natürlich nicht vom Gesang, aber von der Struktur her, könnte man den Track auch irgendeiner Black-Metal-Band aus Skandinavien zuordnen. Und um einen Ausgleich zu schaffen, hat man kurzerhand „Visions Of Death“ zu einer Schmusenummer umgeschrieben. Na ja, seine Seele hat der Song behalten und zum Abschluss benötigt man ein ruhigeres Stück auch manchmal.

ABANDONED haben sich in sehr kurzer Zeit ziemlich weiterentwickelt. Mal sehen, ob sie nicht bald den deutschen Thrash-Thron für sich beanspruchen werden. Das Potential dazu haben sie dafür.



Powermetal Polnad, Poland - Homepage
Kiedy pierwszy raz słuchałem Thrash Notes, wydał mi się on mocno średni, żeby nie powiedzieć słaby… Na pierwszy rzut ucha kuleją strasznie gary. Nie chodzi o ich brzmienie, lecz o same partie. Ja wiem, że thrash metal to hybryda NWOBHM oraz punk rocka, ale są pewne granice przyzwoitości. Thrashowa praca gitar ale partie bębnów jak z punkowej kapeli garażowej. Tylko i wyłącznie jednostajne bicie rytmu. A jednak thrash metal przyzwyczaił nas do nieco bardziej ciekawych partii tego elementu sekcji rytmicznej. Pierwsze wrażenie, jak mówiłem, było dość mizerne. Nie chciałem wracać do Thrash Notes krążka, bo i po co wracać do potencjalnego średniaka, jak można posłuchać bardzo dobrych krążków innych młodych niemieckich kapel, jak Spellbound czy Reckless Tide.

Właśnie! Znów Niemcy, ale tym razem nie Armageddon Music, a wytwórnia jednego z najlepszych głosów na niemieckiej [i nie tylko] scenie metalowej, postanowiła zainwestować w thrash. Czy dobrze zrobiła, to się jeszcze okaże. Album Abandoned jest przede wszystkim za długi. Zawiera 11 kawałków, które dłużą się strasznie albo ja, słuchając ich, miałem ‘gorszy’ dzień. Albo jedno i drugie.

Pomijając aspekt partii perkusji, to gitary chodzą miło. Słychać amerykańska szkołę ‘Made In Bay Area’. Dobre, ciekawe, cięte riffy spotykają się nawet z interesującymi melodiami. Skojarzenia mogą iść w stronę genialnego Forbidden [ale tylko momentami] czy też ostrzejszych fragmentów Laaz Rockit. Chociaż oczywiście w większości utworów możemy wyłapać odniesienia do Metallica. Refreny są bardzo dobre. Część z nich od razu wędruje swobodnie w naszej głowie - wspomnę o ‘The Oncomming Strom’, ‘Take The Spell’ czy ‘You’re Going Down’, to tylko kilka, bo na dobrą sprawę to każdy kawałek ma wpadający w ucho refrenik. I niech ktoś mi powie, że thrash metal to bezmyślny łomot. Na Thrash Notes dominują szybkie utwory, choć zespół wyposażył je w stosowne zwolenienia. I dobrze, bo ileż można słuchać w tle gościa walącego na jedno tempo w odwrócony garnek? Kompozycje nie są diametralnie różne od siebie. Skrojono je według sprawdzonej miary. Raz przyspieszamy, potem na chwilkę zwalniamy, po czym dokładamy solówkę. Niektóre kawałki maja nawet ciekawą rytmikę, Jednym z nich jest ‘Phoenix Rise’. Mój osobisty faworyt z tego krążka. W refrenie zabija, aż ciarki mi przeszły kilka razy po plecach. Ważną rzeczą, o której należy wspomnieć w kontekście Abandoned, jest bardzo dobry wokal Kalli’ego. Gość ma rewelacyjną, jak dla mnie, barwę.

Abandoned na swoim debiutanckim krążku serwuje nam thrash metal osadzony w klimacie z Bay Area. Oczywiście do mistrzów gatunku troszkę im brakuje i nie sądzę, aby osiągnęli taki status co zespoły z tamtej sceny, ale posłuchać warto! Dodam, że goście zgarnęli jakieś prestiżowe nagrody i że ponoć nieźle dają czadu na koncertach. Przyjedźcie do nas i pokażcie na co Was stać! I proponuję zrobić coś z tymi grą perkusisty, bo już nawet Ventor na debiucie Kreator grał ciekawsze partie!



Mario, Germany - Homepage
(Dockyard 1)

1. The Oncoming Storm (04:01)
Nice riffing, straight drumming and a damn nice bass-line start the song. The voice of Abandoned-singer Eric Kaldschmidt has some similarity to Slayers Tom Ayara. Nice breaks and a wonderful old-school solo make The Oncoming Storm a pretty good start. And the song has nothing to do with the Unearth-record with the same name. Its just pure Bay Area Thrash Metal!

2. Return To One (04:16)
A neckbreaker as it has to be played. The structure of the vocals reminds me of old Metallica, sounds great! The riff is pretty cool, as the using of double-bass is, too. Sometimes, the vocals are to quiet on this one. But its still a nice song!

3. Take The Spell (04:46)
Starts slow and with a nice riff. The snare-sound is very old-school, I like that! The refrain works with two vocals, sounds good. A nice mid-tempo thrash song with some good, Maiden-like, melodies.

4. Holy Terror (04:10)
Begins with drumming and a damn fine riff. Kaldschmidt sounds a little bit like James Hetfield in the 80s in the verses. Metallica could have played this one on Ride The Lightning, in my opinion. Damn nice solo, damn nice song!

5. Breed Machine (04:28)
Breed Machine has a Manowar-like bass-line, Metallica-like riffing and nice drumming. The lyrics on this one arent too good, in my opinion. But the grooving part with the included solo saves the song.

6. Phoenix Rise (05:07)
Very nice riffing, but the structure of the vocals suck on this song. The refrain, with that dumb back vocals, sounds damn bad. The solo can save it. The last 2 minutes just rule. The big minus of this song is the voice of Kalli.

7. Pay The Dues (04:09)
Fast song, the riffing sounds cool. I like those licks. The vocals improved on this one, surprising breaks are also a big plus for Abandoned here. The guitar work by Kalli and Holger is very fine on Pay The Dues.

8. Demonic (04:31)
Fast drumming by Konrad, while the riffing is damn cool. The vocals are ok, I like the way the band uses 2 vocals here. Another fine solo in the middle, and the almost perfect Thrash Metal song is complete.

9. Hell Is Home (03:28)
Damn fast begin by drummer Konrad. The guitar fraction answers with nice riffs. Kallis style of singing in the verses sucks here, but the refrain saves him. The best thing on Hell Is Home is the drumming.

10. Youre Going Down! (05:56)
What a cool riffing here! The bass-line fits perfectly, the drumming rules, too. But Kallis singing sucks, one more time. (This Tiiiiiiiiiiiiiime...) He should sing like on the opener, thats something he can do way better. I love the mid-tempo, grooving part in the middle of Youre Going Down!. The two solos are pretty good, too.

11. Nightmares (03:10)
One riff and several drumming/bass-parts start the song, until the band unites and end the record with a nice, fast song. The back vocal choir isnt so great, but the intelligent use of double bass saves it. The solos are fine, as always, too. Nice end.

Result:
Well, in my opinion, this CD has two sides: The first few songs really kick your ass. They are fast, damn aggressive and contain the perfect Thrash music. But, on the other hand, the last few songs have one big problem: The way Kalli sings in the verses.
I mean, Ive got nothing against that style, but in my opinion, it doesnt fit to the music. But the band has the musical potential to let the music save that. A nice debut record, Im actually looking forward for their second record. Its nice to see that the Bay Area-style comes back alive!



Metal.de - Endres , Germany - Homepage
Soso, die Bay Area befindet sich also in Hessen? Zumindest könnte man so meinen, wenn man das treffend titulierte Debütalbum Thrash Notes von ABANDONED anhört. Die Band versprüht diesen wirklich authentischen Achtziger Jahre Flair mit ihrem oldschool Thrash Metal Brett. Als ob die Musikentwicklungen der letzten, …sagen wir 15 Jahre, nicht stattgefunden hätten, lassen ABANDONED die klassische Keule straight sowie eingängig kreisen und scheinen sich nicht um irgendwelche Trends zu scheren. So gibt es hier diese messerscharfen Thrashriffs, melodische Leads und Soli. Dazu passend wird natürlich genretypisch dieser Ufta-Rhythmus an den Drums dargeboten. Zumeißt bewegt sich die Band im Uptempo, an den richtigen Stellen wurden passend Breaks gesetzt, nach welchen das Tempo etwas herausgenommen und damit die Songs aufgelockert wurden. Für die nötige Abwechslung ist also gesorgt. Lediglich der Gesang könnte ein wenig variabler ausfallen, ist aber auf jeden Fall im grünen Bereich. Ich würde das Thrashgewitter als eine Kreuzung aus alten SLAYER, TESTAMENT, EXODUS, DARK ANGEL sowie noch einem guten Schuß DESTRUCTION bezeichnen. Ein Retro-Sound par excellance also. Die Stücke sind allesamt gut arrangiert. Natürlich werden ABANDONED mit diesem Album keinen Innovations-Preis gewinnen, denn neue Impulse sucht man hier vergeblich. Der Sound knallt auch ganz gut, lediglich die Bassgitarre ist für meinen Geschmack etwas zu laut. Fazit: sehr cooler Thrash Metal Hammer mit tollen Riffs und mitreißenden Hooks!

Punkte: 7/10



RockHard - Buffo, Germany - Homepage
Erbarmen! Zu spät - die Hesse komme? Aber sicher doch!
Dass mit ABANDONED unbedingt zu rechnen ist, hat das Quartett ja schon auf dem letzten Rock-Hard-Festival bewiesen. Aber auch auf „Thrash Notes“ lassen die Jungs aus der Gegend von Darmstadt den Hammer von der ersten bis zur letzten Sekunde kreisen, ohne sich dabei vom Zeitgeist bzw. von Trends wie Metalcore, Emo oder Nu Metal in die Suppe spucken zu lassen. Stattdessen brennen ABANDONED auf ihrem Debüt ein durch und durch old-schooliges Rifffeuerwerk ab, mit dem man in den Achtzigern sogar in der Bay Area konkurrenzfähig gewesen wäre. Womit wir auch schon bei den Haupteinflüssen des Quartetts wären, zu denen neben Exodus und Testament vor allem die frühen Metallica gehören. Dabei treten ABANDONED als Anhänger der reinen Thrash-Lehre das Gaspedal gerne bis aufs Bodenblech durch, sorgen mit geschickt eingebauten schleppenden bis Midtempo-lastigen Passagen aber auch für das nötige Maß an Kurzweil. Leider kann da Gitarrero Kalli mit seinen eindimensionalen, zu leise abgemixten Vocals nicht immer mithalten. Vielleicht sollte die Band mal darüber nachdenken, einen etatmäßigen Schreihals mit einer variablen Stimme zu verpflichten. Ansonsten stehen die Zeichen mit dieser sehr authentischen, sprich retro produzierten Zeitreise in die Blütezeit des Hauruck-Metal auf Sturm. Und das nicht nur für unverbesserliche Nostalgiker!

Note 8



Planet Heavy Metal - Schorsch, Germany - Homepage
Da ist es nun, das lang erwartete Debütalbum der Bembel-Thrasher, die uns ja schon mit ihren beiden Demos „Forcefed“ und „Misanthrope“ den Mund wässrig gemacht hatten !

Man muss gleich vorwegnehmen, dass es kein Song der beiden Demos auf den Longplayer „Thrash Notes“ geschafft hat, was ich meiner Meinung nach erwähnenswert finde, da es nämlich des öfteren bei vielen Debütalben anderer Bands vorkommt. Nicht nur bei den beiden Demos, sondern auch live überzeugte das Quartett letztes Jahr bei ihren legendären Auftritten auf dem Rock Hard Open Air, beim Earthshaker Festival und in Wacken!

Vor dem Anhören der CD stellten sich mir mehrere Fragen. Haben es Abandoned geschafft sich den kultigen Retro-Sound der Demos zu bewahren? Werden sie weiter in Hessen wohnen bleiben oder doch in die Bay Area umziehen? Fragen über Fragen! Eine davon kann ich Euch vorab schon mal beantworten: Die 4 Jungs von Abandoned bleiben weiter in Hessen sesshaft und es gibt eine neue Trademark, den „Bay Hessen Thrash“, wie schon letztes Jahr während des Earthshaker Festivals festgestellt wurde: „Das Fehlen von Testament ist jetzt vergessen, die Bay Area liegt ab sofort in Hessen.“

Sturmgeräusche als Intro des Openers „The Oncoming Storm“ leiten das Thrashgewitter ein. Es fällt sofort auf, dass sich mit Kallis Stimme etwas getan hat, obwohl diese im ersten Song nur ein bisschen verzerrt wurde. Der zweite Song des Albums „Return To One“ ist ein Highlight der CD! Der Song beinhaltet alles, was eine Thrash Granate benötigt. Er hat meiner Meinung nach Singlecharakter, da in ihm Melodiebögen auftreten, bei denen kein Metaller ruhig stehen kann. Es ist ein 80er old-school Thrashgeschoss, bei dem man abwechselnd moshen oder die Faust in die Höhe strecken muss, um den Refrain mitzugröhlen! Ein Kopfschüttler der Extraklasse!

Weiter geht es mit „Take the Spell“ und „Holy Terror“ die nur so vor Riffgewitter strotzen. Der absolute Nackenbrecher ist dann allerdings „Breed Machine“! Vorsicht, es besteht Verletzungsgefahr für jede Nackenmuskulatur! „Phoenix Rise“, „Pay The Dues“, „Demonic“ und „Hell Is Home“ reihen sich in die Klasse der anderen Songs nahtlos ein.
„Thrash Notes“ ist durchweg eine gelungene Mischung aus Rifffeuerwerken zum Kopfschütteln und Midtempo-Parts, die herrlich zum Moshen einladen!

Der vorletzte Song „You re Going Down“ ist kurz vor dem Rausschmeißer „Nightmares“ ein weiteres Highlight der CD und wie schon zuvor „Return to One“ „hitverdächtig“! Der Song begeistert durch geile Melodiebögen gepaart mit heavy Riffs. Mit dem letzten Song „Nightmares“ treten uns dann die Jungs aus Darmstadt nochmals gehörig in die Fresse und beschließen damit das 80er Thrashfeuerwerk!

Zu guter letzt muss man wirklich Kalli noch mal anerkennen, dass er sehr an seinem Gesang gearbeitet und sich enorm gesteigert hat. Gegenüber den Demos ist seine Stimme mittlerweile um einiges variabler geworden!

Fazit: Thrash Notes ist ein Riffgewitter mit Mosh-Parts im Stile des 80er old-school Thrash Metals! Jeder der auf Exodus und Testament steht, wird dieses Album lieben! Übrigens sollte im Allgemeinen jedes Album, wie das vorliegende, nicht länger als eine Dreiviertelstunde gehen und nur Knaller enthalten: No fillers, all killers! Back to the roots, so wie früher, da konnte man beim Überspielen einer LP auf Kassette sich immer noch schön Überlegen, was man als „Bonustrack“ auf die Kassette mit drauf macht, was in der damaligen Zeit zum Volkssport ausartete! Die Älteren von Euch werden sich bestimmt noch gut dran erinnern können.

Freuen wir uns also jetzt schon auf die bevorstehende Festivalsaison, wo Abandoned bestimmt wieder großen Eindruck hinterlassen werden! Man sieht sich im Moshpit vor der Bühne!



Metalspheres - Till, Germany - Homepage
Drei Jahre nach ihrer hervorragenden Eigenproduktion Misanthrope kommen Abandoned endlich mit ihrem ersten vollen Album daher. Der Plattendeal ist unterschrieben, zehn neue Songs sowie Demonic invocation vom ersten Demo wurden im Studio verewigt. Das wirft gleich die erste Frage auf: warum klang die im Heimstudio aufgenommene CD besser als das Studioprodukt? Der Sound von Thrash Notes ist leider etwas arg trocken und blutarm geraten, noch dazu ist der Produzent offenbar großer Overkill-Fan und hat deshalb den Baß viel zu weit in den Vordergrund gemischt. Hätte die Band doch selbst den Endmix gemacht, dann klänge die Scheibe genauso gut wie Misanthrope. Zum Glück können Abandoned aber auf kompositorischer Ebene einmal mehr überzeugen und demonstrieren, warum sie zu den größten Nachwuchshoffnungen im Thrash Metal gezählt werden. Jede Menge geile Riffs, ausgeklügelte Breaks und gute Arrangements reihen sich hier aneinander, dem Hörer wird zu keiner Minute langweilig. Wie gehabt klingen Abandoned in erster Linie schwer nach Bay Area, hier und da blitzen aber auch mal modernere Einflüsse auf, was sich zwar in Grenzen hält, trotzdem wird deutlich, daß bei den Darmstädtern gelegentlich auch mal Neo-Thrash oder Melodic Death im CD-Player landet. Passend dazu hat sich Kalli ein wenig vom Dauergebrüll entfernt und versucht hier und da tatsächlich ansatzweise zu singen. Keine schlechte Idee, doch von wirklich schwerwiegenden Veränderungen sind Abandoned weit entfernt, und das ist auch ganz gut so. Ein überzeugendes Album, welches trotz des enttäuschenden Sounds jedem Thrasher empfohlen werden kann !!!



Masa @ 21st Century Metal Net, - Homepage
ABANDONED, one of the toughest old-school thrash metal bands from Germany, finally made their official debut! This 4-piece act from Darmstadt already released a very strong demo CD called Misanthrope in 2003, but failed to get a record deal for some reason. Now, after playing a large number of shows at various summer festivals, they finally found their home on Dockyard 1 and delivered their long-awaited first full-length CD.

With Thrash Notes ABANDONED showed no sign of lightening up and proved that theyre not just another underground band with a cult following. This heavy, fat offering should put them in its place standing out alone among all the other Bay Area influenced thrashers from Germany. Combining a variety of influences from early U.S. Thrash (METALLICA, TESTAMENT, EXODUS etc.) and melodic twists of 80s German Power Metal (e.g. RAGE), they offer a great amount of sharp-edged riffs, fat-bottomed solid rhythms and intense vocals with clarity which reminds me a bit of Peavy (RAGE).

The overall sound is okay, but the mix could have been done in a better way. This said, the Thrash Notes album is deliciously old school through and through. If youre looking for some serious pure old school Bay Area thrash from Germany, look no further! These guys will bring it back straight from the heart! Hats off to ABANDONED!



Peter Laursen, Denmark - Homepage
My first reaction to Abandoned’s debut album “Thrash Notes” was; - Kreator with an average production??? I must admit it took a few spins in my CD-player to get used to the production here on this release. What the hell were they thinking? A fine piece of old school Thrash, like this album, should have a way better production in my opinion.

Apart from the average production this album kills. 11 tracks of first class Thrash Metal with enough quality to wipe the floor with most Thrash releases out there. The music is old school Thrash, and I can’t help it… I’m thinking of Kreator every time I listen to this album.

Well… this album is packed with fantastic riffs of varied tempos with plenty of aggression and musical variation thrown into to improve on atmosphere. Tracks like “Return to One”, “Breed Machine”, “Demonic” and the fantastic “Take the Spell” blasts their way through your speakers and into your heart in no time… …of course you have to be a Thrash Metal freak like myself to swallow this, I think.

If you are a fan of good Thrash Metal with a nod towards SLAYER and KREATOR then look no further as this release will no doubt be lodged in your CD player so long you will start charging it rent!

This is my opinion of course but if you are into “catchy” Thrash do give this album a listen when it hit the stores like a bomb. Every single track is magnificent if you ask me. However, I could have wished for a better production.

This album could very well stay in my CD-player for a very, very long time.



FFM-Rock.de, - Homepage
Um es gleich mal vorwegzunehmen: Thrash Metal gehört nicht gerade zu meinem persönlichen „musikalischen Reinzugsbereich“, doch nachdem ich seinerzeit den absolut witzig zu lesenden Studioreport der vier Äppler trinkenden Hessen gelesen hatte, war ich doch neugierig geworden und habe mir die Scheibe nun mal zu Gemüte geführt. Ich muss sagen: Nach einigem Ärger in der Vergangenheit kam mir das „Gebolze“ gerade recht, um mich ein wenig abzureagieren.

Nach ihren beiden Demos „Forcefed“ und „Misanthrope“ sind Eric „Kalli“ Kaldschmidt (g./voc.), Holger „Holg“ Ziegler (g.), Günter „Günt“ Auschrat (b.) und Konrad „Konny“ Cartini (dr.) seit dem vergangenen Jahr bei Dockyard 1 unter Vertrag und liefern mit „Thrash Notes“ ihr Debütalbum ab. „Erbarme, die Hesse komme!“ – so die Ankündigung im Promoblatt. Und das zu Recht! Hier geht wirklich die Post ab und mehrfach konnte man den Pressestimmen bereits entnehmen, dass die Bay Area nun nach Hessen verlegt werden soll J

Das Album ist sehr abwechslungsreich gestaltet – beim Zuhören kommt zu keinem Zeitpunkt Langeweile auf. Jede Menge geiler und anspruchsvoller Riffs und Breaks wechseln sich hier mit durchaus gelungenen Melodiebögen ab. Am Sound hätte man noch ein wenig mehr feilen können, aber ich bin mir sicher: Live sind die Jungs mit Sicherheit eine Granate, die die Zuschauer begeistern werden und ich hoffe, sie in diesem Jahr auf der einen oder anderen Festivalbühne mal „live on stage“ erleben zu können. Man muss ja auch ab und an seinen musikalischen Horizont erweitern J

Die ersten Gigs sind bereits bestätigt:
24.02.2006 CD-Release-Party in Hamburg, „Headbangers Ballroom“, mit Iron Priest
04.03.2006 CD-Release-Party in Darmstadt, „Goldene Krone“, mit Hatred und Torture Squad
21.04.2006 Tour Kick Off von Savage Circus in Wien, „Planet Music“
22.04.2006 Queens Of Metal IV in Schweinfurt, „Jugendhaus“, mit Hatred, Psychotron u. a.
17.06.2006 Queens Of Metal Open Air in Kleinwenkheim (bei Münnerstadt) mit Dew Scented, Morgana Lefay, Communic, Hatred u. a.

Aber das war sicherlich noch nicht das Ende der Fahnenstage, oder?

Jedenfalls wünsche ich Abandoned einen genialen Durchmarsch, denn Hessen hat doch mehr zu bieten als Äppler, Rippchen und Sauerkraut … Lasst es krachen!

Tracklist:
The Oncoming Storm
Return To One
Take The Spell
Holy Terror
Breed Machine
Phoenix Rise
Pay The Dues
Demonic
Hell Is Come
You’re Going Down!
Nightmares



no-one@home.com, - Homepage
hell as fuck! endlich liegt der erste longplayer der 4 hessen vor.
jetzt gibt’s 48 minuten gründerzeitthrash auf die fresse mit 11 neuen songs, die vor energie nur so strotzen. von den genialen songs der demos „force fed“ und „misanthrope“ hats keiner mit aufs album geschafft. Und das zeigt, welch grossen sprung unsere festivalabräumer gemacht haben. So werden hier auch ungeschulte gehörgänge mit eingängigem gebolze von verwirbelten drums, riffverwöhnten mitbangpassagen, doppelläufigen soli (ja, es gibt sie noch!!!) und pumpenden bässen mit teilweise 3 günt (günt = masseinheit für einen pendelhubkreissäge-bassisten pro thrashalbum) verwöhnt. doch der grösste gewinn mit dieser scheibe ist: kalli singt!
un-fuckin’-glaublich! wer die jungs live gesehen hat, hat an kallis gebrüll nie gezweifelt. mit nur einem höheren ton hebt er einen ganzen song, dass dieser im ohr bleibt.

das hat sich multipliziert und die vocals, teilweise verzerrt wie im opener „the oncoming storm“, haben gleich ganze melodiebögen, wie ich sie
auf der letzten exodus vermisse. diese wirken dünn, da sie weiter in den hintergrund gemixt wurden. dadurch ist die weiterentwicklung nie aufdringlich und bettet sich fabelhaft ein in unmengen von wechselnden, ideenreichen panikriffs. und von solch temporeichen gedresche, gerippe und
geriffe lebt das ganze album. der facettenreiche uptempokracher „return
to one“ hat singlecharakter und läuft demnächt in jeder bangbude. im
genialen klopper „take the spell“ vereinigen die gewinner des SIM-EVIL-talent-awards alle gernretrademarks mit der dazugewonnenen melodie und
zeigen deutlich auf, wie sehr die breite metallermasse mit ABANDONED
noch in diesem zeitfenster zu rechnen hat. besonders bei „holy terror“
fällt auf, wie sehr etablierte szenegrössen feuchte hände kriegen müssen, wenn holger und kalli iced-earth-mässig riffen! beim bangen zu „breed machine“ ist darauf zu achten, dass der schädel nicht auf dem boden aufschlägt. einziger kritikpunkt der scheibe ist der chorgesang im refrain von „phoenix rise“, denn der eiert etwas schwachbrüstig durchs
gewitter. was die melodischeren refrains aber ausmachen können, beweist besonders mein favorit, die ohrwurmhymne „you’re going down“. Sie besticht weiter durch die panichsten riffs zu beginn und ihren mitbangmittelteil. Der geilste lp-vorabschluss seit „medusa“ (auf „spreading...“ von ANTHRAX) und „alone in the dark“ (auf „the legacy“ von TESTAMENT). das letzte stück ist betitelt mit „nightmares“. wer jetzt glaubt, dies sei die finale slowdownnummer, wird flugs eines besseren belehrt. im höreren uptempobereich wird die nackenmuskulatur nochmals an die vergangene festivalsaison erinnert und bildet den abschluss einer klassescheibe, bei der man es sich noch leisten konnte, auf den megaohrwurm „coming home“ zu
verzichten. eine hommage an den headbangers ballroom in hamburg, wo sich die bembelwerfer auch sehr heimisch fühlen.

axel hermann liefert das passende artwork dazu. besonders gut muss das
cover breitgedruckt auf den shirts kommen, wenn die wangenknochen der schädel unter den achseln verschwinden.

letztendlich hebt kallis gebrüll diesmal ein ganzes album. ein unprofessionell gehaltenes album ohne ausfall. Die gitarren sind sehr rauh geblieben, die ecken und kanten haben den endmix überlebt und das macht das teil echter und kultig. die platte rotzt, kratzt und stinkt nach hühnerstall. die darmstädter lehren, was 80er thrash ausmacht und sollten ihn mit „thrash notes“ noch grösser machen. grosses lob an ABANDONED. sie liefern ein meisterhaftes gesellenstück ab und sind zum glück undergrounder geblieben, auch wenn ihnen hiermit der ganz grosse wurf gelingen kann!
-einzuordnen bei den höchstnoten-



Michael Edele, Germany - Homepage
Na klar Jungs, netter Versuch. Für die Promo-Fotos mal auf Waschmaschinen sitzen, harghargharg. Wir haben oft genug mit euch gespielt, ich weiß wie eure Socken stinken!

Doch genug gescherzt, Abandoned machen ernst. Nachdem sie vor vier Jahren schon mit dem Forcefed-Demo klar machen konnten, dass es in Deutschland auch jenseits Destruction und Kreator noch richtig geilen Thrash Metal gibt, legen sie jetzt eine professionell aufgemachte EP namens Misanthrope vor.

Wie immer in Kallis eigenem Black Sound Studio aufgenommen, gibt es soundtechnisch an dem Teil schon mal gar nichts auszusetzen. Die Klampfen von Kalli und Holg drücken ordentlich, Günts Bass lässt sich ebenfalls immer wieder erahnen, auch wenn er nicht gerade wie bei Meat das Intro spielt, und Konny sorgt eh dafür, dass er hinter den Drums nicht überhört wird.
Mit dem Titeltrack machen sie die Marschrichtung schon definitiv klar. So geile Riffs, zweistimmige Leads und herrlich derbe Shouts gibt es sonst nur noch aus der Bay Area, und selbst da muss man heutzutage schon suchen. Mit Private Little Hell lassen sie es dann etwas grooviger angehen, und auch Kalli variiert seinen Gesang etwas. Dass er und sein Kollege Holg auf der Klampfe keine Anfänger sind, stellen sie in bester Exodus-Manier bei jeder Gelegenheit unter Beweis. Bei Meat klingen auch ein paar modernere Riffs an, was sich aber sehr gut ins Gesamtbild einfügt.

Bei I Am The Sun und dem vom letzten Demo schon bekannten Forcefed 240 (ist halt ein bisschen schneller als früher) machen sie wieder keine Gefangen und holzen kräftig nach vorne weg, wobei Thousand Sorrows am langsamsten daher kommt und auch in punkto Songwriting nicht ganz mit dem anderen Material mithalten kann. Dass die Jungs nicht nur ein Ei am wandern haben, stellen sie mal wieder mit dem Bonus-Dreck I Am The Sun (Zipped Version) unter Beweis. Wer ist sonst noch so bekloppt und spielt eine Reißverschluss-Version von einem eigenen Lied? Das will ich nächstes Mal live sehen, und wehe ihr klemmt euch die Nudel.



ABANDONED Review-Archives, Germany - Homepage
Aus der Presse zum Album “MISANTHROPE” :


Demo des Monats April 2004 (Rock Hard)

Damn strong material like Testament & Slayer in their prime! (The Metal Observer)

88/100 Points ( Aardschok Magazine )

Undergroundhoffnung im deutschen Thrash Metal-Bereich.(Vampster.com)

Buy or die ! 6 von 7 Punkten (Earshot Magazine)

Zweistimmige Leadgitarren und mit fetten Riffs versehenes Highspeed-Gebretter, so soll es sein ! (Powermetal.de)

CD des Monats September 03 (Heavy Metal Heaven)

Feinste Thrash-Riffs, gepaarte mit Melodien, die direkt ins Ohr gehen
und einem Groove, bei dem man sofort mitbangt (Metal Inside Magazine)

Die machen das, was Slayer schon seit Jahren nicht mehr richtig
auf die Reihe bekommen (Metalspheres Magazine )

...brauchen Vergleiche zu den besseren Bands der
80er Jahre nicht zu scheuen (Jester´s News Magazine)

Wirklich mehr als nur gelungen. 10 Punkte (Brighteyes Magazin)

Wow! It feels like Im back in the late 80s when I listen to this underground masterpiece ! 9/10 + Band of the month (Thrashmetal.dk Denmark)

Testament meets Destruction meets (good old) Metallica ! Alle Daumen hoch !!! (Possessed Magazine)

Knallt dich direkt weg ! 8.5/10 (Carnage Magazine)

Heavy Metal with tons of attitude and aggression ! (Metal Gospel Magazine)

Eine der besten Bands „ohne Deal“ Deutschlands (Totentanz Magazin)



Sascha Nieroba, Germany - Homepage
ROCKHARD FESTIVAL 2005:

ABANDONED - un*fucking*glaublich !!!

Als die hessischen Thrasher von ABANDONED gegen 21.15 Uhr die Bühne betreten, hat sich die Meute bereits warm getanzt. Die Gewinner des SIMeVIL-Band-Contest sind sichtlich gut gelaunt, Shouter Kalli sucht von der ersten Minute an den Dialog mit dem Publikum. Wollt ihr Thrash? ist seine erste Frage und der Jubel der Menge lässt keinen Zweifel an der Antwort aufkommen.

Und schon nach den ersten Takten der Old-School-Thrasher wird klar, dass hier keine Amateure am Start sind: Bei ziemlich gutem Sound lassen punktgenaue Riffs die Hosenbeine flattern, das wilde Bangen von Basser Günt animiert zum Mitmachen. Nach zwei Songs glänzen die Augen der Jungs auf der Bühne vor Begeisterung. Kalli findet das alles einfach nur unfuckingglaublich. Zumal die Bühne von da an stänig von Stagedivern besucht wird. Lediglich einen etwas ängstlichen Springer hat wohl der Mut verlassen. Er bleibt einfach zwischen den Musikern stehen und findet es gut, endlich Freunde gefunden zu haben. Nach fünf Minuten ist ein Fotograf aber sichtlich genervt und befördert den Schisser mit einem beherzten Tritt wieder von der Bühne.
Die Frage Seid ihr noch wach? kann sich Kalli sparen, denn zwischen Bühne und Mischpult gab es wohl kaum eine Matte, die nicht mitwippte. Und als wäre die Stimmung nach der ersten halben Stunde noch nicht euphorisch genug, kredenzen die Hessen etliche Liter ihres heimatlichen Äppelwois, der aus einem großen Kanister über verteilte Becher und keltische Hörner in gröhlende Kehlen fließt.

Nach dem Überthrasher Forcefed ihres Demos und einer weiteren Zugabe lassen vier glückliche Old-fucking-School-Thrasher ein ebenso zufriedenes Publikum zurück.

Sascha Nieroba


RockHard online v. 14.05.2005



Vampster.com, Germany - Homepage
ABANDONED Misanthrope:

Yeehaa! Thrash with class sage ich da nur! Unverhofft flattert mir die eigenproduzierte Scheibe Misanthrope von ABANDONED auf den Schreibtisch und avanciert für mich sogleich zur Undergroundhoffnung im deutschen Thrash Metal-Bereich.

Bislang hatte ich keine Notiz von der Band aus Darmstadt genommen, was sich von nun an schlagartig ändern wird.
ABANDONED spielen Thrash Metal, wie ich ihn mag. Sie nehmen sich nicht die Thrash-Urgesteine aus Deutschland zum Vorbild, sondern wildern in den heiligen Bay Area-Gefilden der USA. Dafür bekommt die Combo schon mal einen Pluspunkt!
Der nächste positive Zähler geht auf das Konto von ABANDONED, da sie ihre Sache dabei sehr gut machen. Man merkt den sechs Eigenkompositionen (den Bonustrack lasse ich dabei mal außen vor) an, dass hier alte Hasen die Instrumente bedienen und so schleudert mir das Klampfenduo Kalli/Holg fette, anspruchsvolle, groovige, wie auch filigran anmutende Riffs um die Lauscher. Mal rasend schnell wie bei Forcefed 240 (die 240 stehen für bpm und das ist grandios!) oder dem flotten I Am The Sun, dann im knackigen, melodischen Midtempo (Thousand Sorrows). Gespickt wurden die Tracks mit rattenscharfen Solis, wie man es nur von den Bay Area-Helden gewohnt war.
ABANDONED verstehen es ihre, überwiegend im Uptempo vorgetragenen, Stücke sehr variabel zu halten und ich war schon nach dem ersten Hördurchlauf verliebt in die Hessen. Hierzu trägt auch das abwechslungsreiche und timingfeste Drumming von Künny seinen Teil dazu bei. Vocalstechnisch erhalten ABANDONED ebenfalls einen Pluspunkt, da Sänger Kalli recht eigenständig agiert und die optimalen rauen, aber melodischen Thrash-Vocals besitzt. Hier gibt’s keinen Eierkneifgesang, sondern zusätzlich noch coole Gangshouts (die 80er lassen grüßen, yesss!).
Die Produktion knallt für eine selbstproduzierte CD gut und die schöne Aufmachung rundet Misanthrope zu einem gelungen Output ab.
Halt, bevor ich es vergesse. Hörenswert ist auch der Bonustrack I Am The Sun (Zipped Version), der den Humor (den man im Musikbusiness zweifelsohne benötigt) des Quartetts unter Beweis stellt. Hier wird der genannte Track nur mit Reisverschlüssen gecovert, was eine sehr geile Idee war und Fun pur ist.
Jungs, hätte ich eine Plattenfirma, ich würde euch von der Stelle weg signen! (Psycho)



Planet Heavy Metal, Germany - Homepage
Das Earthshaker Festival 2005 war aber noch längst nicht zu Ende und wir enterten schnurstracks die Eventhalle, wo die hessische Thrash-Metal-Hoffnung Abandoned wie auch schon bei ihrem legendären Auftritt beim Rock Hard-Festival einen hammerstarken Gig auf die Bretter legte, so dass uns prompt der Spruch einfiel: „Das Fehlen von Testament ist jetzt vergessen, die Bay Area liegt ab sofort in Hessen.“ Obwohl Kalli (v./g.), Günt (b.) u. Holg (g.) mit ihrem Kumpel Jan Mischon der Frankfurter Band Courageous als Aushilfsdrummer (dieser machte nach nur 3 Proben übrigens einen einwandfreien Job!) am Start waren, weil ihr Stammtrommler Konny Vaterfreuden entgegen sieht, boten sie eine absolut geile Show mit einem optimalen Sound, was dem genialen Mischer Achim Köhler zu verdanken war. So wurden Thrash-Granaten wie „Misanthrope“, „Private little hell“, „I am the sun“ oder „Forcefed“ von ihren Demos in einer Manier runtergeballert, dass es für jeden Thrash-Metal-Fan, der zu dieser späten Stunde noch Zeuge des Geschehens war, eines der absoluten Highlights des Earthshaker 2005 wurde. Es wurden auch schon neue Songs vom Stapel gelassen, die ohne Übertreibung auf eine der besten Thrash-Scheiben der näheren Zukunft hoffen lassen. Absolut kultig sind auch die in hessischer Mundart vorgetragenen Ansagen des Frontmannes Kalli, der dadurch auch seine Attitüde zum Ausdruck bringt, dass man alles nicht so ernst nehmen sollte, weshalb er sich selbst und seine Bandkollegen auch gerne mal auf die Schippe nimmt. Als er aber gegen Ende der Show damit anfing, er wolle jetzt die Arschlöcher einmal vorstellen, dachten wir im ersten Moment: „Will er jetzt etwa auch noch Manowar auf die Bühne holen?“. Er meinte damit aber liebevoll seine Bandkollegen, von denen er seinen langjährigen Weggefährten Günt im Eifer des Gefechts zunächst sogar als „Mant“ vorstellte. Einziger Minuspunkt war dieses Mal, dass es kein Äppelwoi-Massaker gab. Dies kann man aber nachholen, wenn man eines Tages auf der Center Stage mit Heinz Schenk anstelle von Christopher Lee als Gaststar auftritt, der dann das Intro zu „Bembel of Metal“ spricht.....;----)) Alles Gute, Jungs! Ihr habt´s definitiv drauf und werdet in Zukunft noch so manchen aufhorchen lassen! Oder in Euren eigenen, mittlerweile schon legendären Worten :“Hut ab!“






Please note: Due to overwhelming amounts of spam attacks, HTML code can no longer be inserted within your message.

Bio
Gallery
Music
Tourdates
Releases
Official Website
Links
Reviews